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ist nicht nur ganz grundlos, sondern es störtsogleich die ästhetische Betrachtungsart, t,v ei-che der practischen Philosophie eigenlbiim-lich ist; und verwirrt sie mit der theoreti-schen. Das Reelle, worin Einsicht und WilleEins seyn sollen, kann als Princip der Tu-gend nur gedacht werden, indem wiederumEinsicht und Wille geschieden, indem sieals zwey getrennte Glieder eines Verhältnis-ses hingeslellt werden. So, und nur so, sindsie für die Beurtlieilung vorhanden, die ih-nen ihren Werth zuspricht. Diese Beurthei-lung weifs nichts von dem Einen, welchessie zusammen hält; genug wenn sie sie zu-sammenfindet, und kein blofs willkülir-liches Zusammendenken etwas ganz Ge-trenntes aneinander gerückt hat. Mischt aberein Räsonnement über das Eine, von meta-physischen Ansichten geleitet, sich in dieästhetische Beurtlieilung: so ist es um dieReinheit der practischen Philosophie ge-schehen, und es ist kein Wunder, wenn Re-sultate zum Vorschein kommen, denen siegeradezu widerstreitet.