2?0
Möchte nun die innere Möglichkeit derTugend für die Theorie noch so räthselhaftseyn: die gegenwärtige Untersuchung ignorirtdas Piäthsel ganz und gar. Hier kommt e*nur darauf an, das Ideal der Tugend zubeschreiben; denn der Name des Ideals scheintpassend für ein Reelles, das nicht als solcheserkannt, sondern nur gedacht ist, wie esseyn müfste, um Ideen zu realisiren. Diesnun kennt die practische Philosophie, wennnicht als Einheit, so doch als ein Ganzes,und Geschlossenes; sie hat von ihm zu sa-gen, was es einschliefse, was es ausschliefse,wem es sich anschliefse.
Dafs es ein Mannigfaltiges einschliefse,folgt schon aus der Mehrheit der practischenIdeen. Es ist also Stoff und Form daranzu unterscheiden. Es darf kein Theil derEinsicht noch des entsprechenden Willensmangeln; es darf auch nichts an der Ver~bindung der Theile fehlen. — Die Beur-theilung, w'ie sie durch die sämmtlichenIdeen ausgedrückt wird, rnufs gleithinäfsige