eigne Stärke ersetzt, und dem Wohlwollenblofs die Äufserung versagt. Diese Kraft, ——der Widerstand, den die Tilgend leistet, —würde unendlich gedacht werden müssen,wenn man die ursprünglichen Strebungen alsfällig ansähe, zu jedem Grade der S ärke sichzu erheben. Aber die Strebungen haben ihreGegenstände; diese Gegenstände sind empi-risch, man lernt sie erst kennen, ehe mandarnach strebt, und die Begierde erhebt sichin der Zeit von einem Grade zum andern.Ehe sie nun die hohen Grade erreicht, wel-che das Gleichgewicht des Gemüths störenkönnten, drängt schon die Maxime: schlech-terdings nichts Äufseres durchauszu wollen. Der Tugendhafte nämlich weifsim Allgemeinen, jede Strebung könne in Mis-verhältnisse gerathen; und er will im Vorausfür solche Fälle, dafs die Strebung weiche.Er will also, dafs sie nie mächtiger werdeals dieser Wille selbst. — Der Tugendh ftehängt an gar Nichts; er hat keinen abso-,luten Plan; selbst nicht den , die Weis-heit zu erringen , sofern dies Streben die
Gunst