Band 
Erster Theil.
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rer fiel ^): so wenig achteten die, welche die alten Dich-tungen zuerst verzeichneten Jahre und Möglichkeit derZeit. Die Dichtung durfte übersehen daß der kriegeri-sche König an der Gränze des achtzigsten Jahrs den Thronbestiegen haben würde: vielmehr bildete sie nach ihm fürdie Erzählung des sabinischen Kriegs einen römischen Hel-den als seinen Vater.

Wer historische Wahrheit, also auch Zusammenhang,in der Geschichte des ersten römischen Jahrhunderts sucht,muß es ganz unbegreiflich finden daß Alba im Augenblickder Gründung der Stadt gänzlich verschwindet. Wedermeldet die Sage etwas von Hülfe der Mutterstadt inRoms drohender Gefahr, noch wie Romulus , wenn dasGeschlecht des Aeneas mit Numitor erlosch, von diesemThron ausgeschlossen blieb. Hier bestätigt Reden undStillschweigen welcher Art dasjenige ist was uns Ge-schichte genannt wird. Alba und Rom waren sich voll-kommen fremd; jene Stadt schon im Besitz republikani-scher Verfassung: dort gebot C. Cluilius als Dictator,wahrend Tubus zu Rom herrschte.

Der Krieg zwischen Rom und Alba, wenigstens dieVereinigung der Römer und Albaner, ist das älteste hi-storisch unzweifelhafte dieser Geschichte. Aber nicht Ge-schichte in eigentlicher Gestalt; vielmehr ein vollkommenesHeldenlied, an dem trockne Abkürzung des Inhalts sichversündigen, und dessen Nachbildung einen andern Gegen-ständen schuldigen Raum wegnehmen würde. Diese

") Dies ist sogar Dionysos entwischt, der doch sonst chrono-logischen Übeln Schein abzuthun bemüht ist, Ht. c. i.