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Vertheidigung des weiblichen Ge-schlechtes, gegen den Roman de laRose, eincn Champion des Dames. . . Par. 1530. 8- Es besteht ausfünf Büchern, und die darin han-delnden Personen sind, IVlalebouclie,Franc- vouloir, Espérance, Foy,Charité, l’amour, Bouche d’or,Brief Conseil, l’Eítourdi, Vérité,Vilain penser n. d. m. Malcbouchebelagert darin das Schloß der Liebe,und stirbt vor Wuth', weil Franc-vouloir (denn der Gang des Gedich-tes ist ganz prozeßartig) von derWahrheit zuletzt gekrönt wird. _ Anund für sich selbst ist es ohne dichte-rischen Geist. Auch ist von eben die-sen Reimer noch eine ähnliche Arbeit,L’estrif deFortune et devertu, Par.I-.ÌQ. 4. vorhanden. ) — VckavienDe St. Gelais (t 1502. Der größteTh. f. Ged. welche unter den Titeln:
Chasse et départ d’amours . . Par.1553. 4. und Séjour d’honneurs,ebend. 1519. 4. erschienen, sind ineinen allegorischen Traum eingewebt.S. Goujet, a. a. O. Bd. X. S. 240.)— Iran ITiolinet (t 1507. schriebDébat de la chair et du poisson, dé-bat D’Avril et de Mai, u. d. m.) —•Jean le Maire (Temple d’hon-neur et de vertu.) — p. Grinzoire(1544. DasChateau de labour, Par.1^36. 12. welches Warten, Hist. ofEngi. Poet. Bd. 2. ©. 247 bey Ge-legenheit zwey engl. Uebersetzungendesselben anführt, und den: St. Ge-lais zuschreibt, ist von Gringoire.S. Goujet, a. a. O. S. 282. undBd. XI. S> 2i2.) — (Element Ma-rot (t 1554. Temple de Cupido inf. Oeuvr. B. I. S. I Z8- llaye 1731.» 2.) — Frc. -Hadert ( 156 r. Le voi-iage de Piiomme riche, Troy. 1543.80 — Äout'fc Labe (t 1566. In ih-ren Oeuvr. Lyon 1562. 12. findetsich Le Débat de Folie et d’Amour,die Geschichte des bekannten Strei-es zwischen der Liebe und der Thor-heit, welche sich damit endigt, baß
die letztere die Führerinn der erstemwird, dramatisch behandelt.) — P.Ronsard (f 1582. Promesse, eil!Gedicht, in Form eines Traumes,worin der Dichter ein Gespräch mitder Promeise führt.) — Phil. -Ha-dert (s 1637. Temple de la mort,nicht übel versisicirt ) u. a. m. —Vorzüglich aber wurde, in denneuern Zeiten, diese Dichtart noch-von Jean B. Rousseau (4 1741) be-arbeitet, und es hat französische Lit<teratoren gegeben, (wozu auch derVers. ber Trois Sieeies de la litté-rature franc. Art. Rousseau, ge-hört) welche ihn, ganz nach franzö-sischer Art, den Schöpfer derselben,entweder'aus Unwissenheit, odervielleicht deswegen so nennen, weiler seine Gedichte geradezu Allegoriengcneunt hat. Sie bestehen aus zweyBüchern (s. s. Oeuvr. Par. 1742. 4.2 Bd. Lond. 1748- 12. 4 Bd. Pap1753. 12. 4Bd.) — Nach ihm ha-ben deren noch geschrieben: Voltaire(Le-Temple du Goût, le Templede Pamitié, im l 2 teil Bd. Thelèmeet Macare, in den Contes de Gui!!.Vadé (gedruckt im 1 .1762) im 14»»Bd. (Ausg. von Beaumarchais) —Femrp (In s. Opusc. de Mr.Feutrv,Par. 1771. 12. findet sich ein Templede la mort.) — Unzen. (In den Re-veries . . . Par. 1771. g. ein Ge-dicht dieser Art, unter der Aufschrist,Erato, Temple de Memoire, 011Vision d’un Solitaire, Par. 1775.8-) — Bauniee (Ueber die Geburtdes Dauphins, Homage à la Patrie,Par. 1782.8.) — Poaüin vc Flies(La gloire, Par. 1783. 4.) — undv. a. m. —
Eben so, wie bey den Franzosen,gieng es, in Ansehung dieser Dicht-art, in England. Sie war hier,wie dort, lange Zeit, herrschend;und kam eigentlich aus jenem Landein dieses hinüber. Zwar führt War-ten (Odserv. on the Fairy Queen,B. 2. S. »03 und History of Engi.
Poetry,