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Erster Band. A - G.
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digen die mehrestey sich mit einemLiede; auch sind die mehrestcn inWerfen abgefaßr. Die darin auftre-kenben Ilersonen sind, gewöhnlich,niedrigen Standes, und der Zahlnach sehr wenige. In den neuernZeiten hat man .mehr Verwickelunghinein gebracht, und sie dadurch biszur Größe kleiner Lustspiele ausge-dehnt. Geschrieben sind deren, vomLope de Rueda, dem ersten komischenDichter, an bis auf den, noch le-benden Ramo» la Cruz, sehr vielegeworden. Huerta hat seinem Ca-talogo ein Verzcichniß von mehr,als 400 Stücken dieser Art beyge-fügt. Auch sind verschiedene Samm-lungen davon, unter folgenden Ti-teln, vorhanden: Jocoserias: Bur-las veras, o Reprehension moral yfestiva de ios desordenes publicos,

Mad. 1645.8 Vallad. 1653. 8- (DerVerf. derselben soll Luis Quinonesde Benavente seyn. Der eigentli-chen Zwischenspiele darin sind 36.) —Arcadia de Entremeses, escritospor los Autores mas clasicos deHespaíïa, Pampl. 17CO. Z, — Co-xnico festejo, Mad. 1742. 8- 2 Bd.(Dem Herausgeber, Ios. deRibas,einem Vejete bey einer der Madrid,ter Schauspielergesellschaftcn, zu Fol-ge, solider Verf. derselben, Franc,de Castro, ein berühmter Vejete desspanischen Theaters, seyn.) — Beydem Tlieat. Help. des Huerta findetsich ein Band mit 26 Stücken dieserArt. —

Daß, bey der vorher erwähntenVorliebe der spanischen Nation fürdie Eigenthümlichkeiten ihres Thea-ters, nur wenige Ueberfetzungenvon komischen Stücken aus andernSprachen in Spanien erschienensind, laßt sich denken. Aus der ira-lienischen Sprache sind mir, außerein paar Ueberfetzungen von Hirken-dramen vS. den Art. Hirtengedicht)welche aber nie, so viel ich weiß, aufder Bühne erschienen sind, keine be-

kannt. Von franeöslfchen Stückensind verschiedene übersetzt, und inneuern Zeiten so gar, in Madrid aufdie Bühne gebracht worden. Dieältesten dieser Uebers. sind von derFemme doòceur, und von bemi're-jugé à la mode; und die wirklich ge-spielten Stücke sind der Nericier uni-versel und der Glorieux des Des.touches, beyde von Claviio über-setz!. — — Won den Ueberfttzun.gen in andre Sprachen ist schon vor-her , und wird in der Folge, bey derfranzösischen, englischen' und deut-schen Komödie besondre Nachrichtgt-

gcben werden.-

Noch führen, in der spanischenSprache, die Nahmen von Come-dia unb Tragicomedia, verschiedene,in Prosa abgefaßte, und vielleichtschon mit Ausgang des , 5ten oderdoch mit Anfang des idten Jahrhun-dertes erschienene Schriften. weicheauch in Aufzüge und Auftritte abge-theilt sind, und von den Spaniernselbst, von Nasarre, Velazqucz tu-m. gewöhnlich unter die Lustspiele ge-setzt werden. Ntin ist zwar sichtlichkeines dieser Werke zum Auffuhrenauf der Bühne bestimmt gewesen; ßesind, wahrscheinlicher Weise, ebenso zu ihren Benennungen gelangt,wie das große Gedicht des Dante,und mehrere Schriften aus jenem 1Zeitpunct; allein da sie nun einmahljene Titel haben ; so mögen sie auch hürstehen. Es sind die Comedia de CalistoeMelibea, Sev. 1501.4. Antv. 1 599 -12. Lat. von C. Banb, Antw. 1624- 8-Frzsch. von Jacq. Lavardin du Ple>>sis Bourrât, Par. 15 27. 12. Englisch1631. 12. Deutsch 1520. 12. (bc<ren erster Akr wenigstens, sehen im>5ten Jahrh, abgefaßt ist.) —gonda Comedia de la famosa Cele* (ltina en la quai fe trata de iosatno- jres de Félidés y Polandria, ^nlr.

Í*. a. 12. — Traged. Poiiciana . • >Toi. 1547. 4. — Comedia, Llama-da Fioriuea vor J. Rodriguez, M«A

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