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Erster Band. A - G.
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fange des vierzehnten JahrhundertLsanführt; und da jene Behauptungfui; wahrscheinlich nur daraus grün-det, daß in einige Stücke dieser Art,als IN das Mystère de la Passion,lateinische Hymnen, in der Form desChant royal eingewebt sind. (S-Hist. du Theat. franc. B. i. 0 . 37 1 •Amst. Ausg.) Indessen erhieltendiese Schauspiele dadurch, daß umsI. >38« sich eine besondre Gesellschaftin Paris (Confrérie de la l'assion)zu ihrer Aufführung vereinte, unddergleichen regelmäßig, an einem be-stimmten Orte, vorstellte, mehrereSebststaiidigkeit,' so wie bis zum I.1548, als in welchem sie untersagtwurden, sich auf dem Theater, (S.Hist. du Th. franc. Amst. Ausg. B- 1.E. ;o. B- 2. S. 2 n. f. vergl. mitB. 3- 0.241 u. f. der Pariser Ausg.)und Signorclli (Krit. Eesch. desTheaters, Th. 2. S. 5) hätte diesesVerbot ja nicht mit einer Sentenzüber den Mangel des Geschmackesder Franzosen in diesemZeitpunktbe-gleiken sollen, da diese Stücke auchin Italien, und zwar um dieselbeZeit, nicht allein verboten, sondernauch noch lange nachher daselbst ge-spielt wurden. Geschrieben sind de-ren indessen in Frankreich noch vielspäter worden. In der Bibliothe-que du Theatre franç. wird eineNaissance de J. C. eine Adorationdes trois Rois, u. a. St. m. welcheerst. ums I. 1680 sollen erschienenstyu, augeführr. Ausführliche Nach.richten und zum Theil Auszüge da-von liefern unter andern, die Gebr.Parfait (In der Hist. du Theatrefranç. im rti’it, 2ten und zten B-l— Unzen. (In dem eisten Bandeder lissais iiistor. fur Porigine etlesprogrès de Part dramat. en France,Par. 1784. 16.) —■ £.. RiccobonitIn den Reflex. ... fur les dissé-rens Théâtres de l’Europe, S. 79u. f.) — L. F. Flöget (In f. Gcsch.der kvm. Litterat- B- lV. 0.233 ». st-

und Gesch. des Groteskekom. S. 87u. f.) S. auch £>ayle, Art. Choc-quet.-

Die, eigentlich aus den Mysterienentsprungenen, und mit ihnen ver-bundenen Moralitäten, oder diese,nigen Stücke, in welchen vorzüglichlauter alleaoris.be Personen aufire- jten, scheinen 1» Frankreich mit Aus.gange des vierzehnten, oder im An-fange des fünfzehnten Jahrhundcr-tes entstanden zu seyn. UmdicseZeitnämlich wurde die Innung der Pro-kuratoren (La Bazoche) zu Paris,wahrscheinlicher Weise durch denBeyfall, welchen die vorher gedachteGesellschaft erhielt, bewogen, auchSchauspiele zugeben; und da jeneauf die Vorstellung der heil. Geschich-ten ein ausschließendes Privilegiumhatte: so verfielen diese auf die Vor-stellung von Stücken, welche die Ptv-ral lehren sollten. Wenigstens istnicht bekannt, daß deren dorr ivä.ren früher geschrieben worden. Nach-richten von ihnen finden sich in derHist. du Theat. fr. im 2ten und steilBd. — in den Essais histor. fürPart dramat. en France, K. í. a. v.

St. — in C. F. Flögels Gesch. derkom. Litterat. B. lV. S.24; u.f. —Auch enthalt zu der Geschichte diestrso wohl als der vorhergehenden Gat-tung von Dramen in Frankreich, daSGlossarium des ouLange, voc. ftio«ralitas, Luaus, Robinet, Pente-côte, Porfonagium, u. a. IN. sehtgute Beytrage.-

Stücke weltlichen Inhaltes, odersolche, welche, eigentlicher, &o>mòoien heißen können, sind inFrankreich sehr alt. Zwar haben dieso genannten Troubadours nicht, wiesonst behauptet wurde, deren geschrie-ben, (S. den Esse. prel. ber Hist- jlittéraire des Troubadours, &LX 1 X.) ob sich gleich nicht läugnenläßt, daß ihre, umer Begleitungvon Musik, und allerhand Taschen-spielcrkülisten und Gaukelepe», ab- j

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