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und Almabide, geschrieben; sie find,indessen, so wie die Benennung selbst,aus der Mode gekommen- — 6) In-terludes. ch aß schon die Myste-ri ii » so wie die Moralitäten, die-sen Titel suhl ten, hat sich vorder ge>zeigt; und wahrscheinlicher Weisewurde» sie so benennt, nicht, weilsie zwischen andern draniatischenStucken, sondern weil sie, bey Fest-i;cl)fcitt’ii, mitten unter andern Lust-barkeiten , oder wohl gar an Feyer»tagen, zwischen den ÄndachtSÜbun-gen gespielt wurden, oder zur Ab-wechselung dienen sollten. In neuernZeiten heißen die kleinen, mit Gesangverbundenen Posscnspiele so. (S. übri-gens Burney, a. a. £>- S. 334. dieAnm.)— 7) Entertainements fînbkomische Stücke, bey welchen es nichtso wohl auf Charactcrschildcrung,und Entwickelung, als auf Unter-haltung und Belustigung überhaupt,abgesehen ist. Sie sind folglich auchohne eigentliche Verwickelung, oder,großientheils, ohne eigentliche Hand-lung. Mit Musik verbunden, sindsie unter dein Titel: Musical Enter-,tainements bekannt. Auch sind öf-terer Tanze mit cingeflochten. Uebri-gcns nannte Davenant schon seinehalb dramatischen, halb epischenSchauspiele aus diese Art (S. denArt. st)per.) — 8) Pastorale, s. denArt. HirrengeOicht. — g) Farces.Die Engländer sind reich daran.Der größte Theil der Stücke desFvote z. B. gehören hieher, ob ersie gleich nicht so genannt hat, wahr-scheinlicher Weise, weil sie immernoch regelmäßiger eingerichtet, oderdie Fabel und die Cbaraccere darin,immer noci> wahrscheinlicher sind,als man es, gewöhnlich, von dereigentlichen Farce, welche nur zu la-chen machen, und Thorheiten züchti-gen will, erwartet. Ein andererVerfasser guter Farcen, ist J. Dent.Indessen sind sie, in neuern Zeiten,der eigentliche» Komödie, vorzüglich
durch Murphy » naher gebrachtwor.den. Die, von den frühesten ge-machte Sammlung, ist vorher schonangeführt; die neuesten bcßnden sichin folgender Collection of the moftefteemed Plays and Farees, Edinb.1782. 13 . 4 B. Collection of Far.ces, Lond. 1786.12. 4K. 1787. >r.6 D. Und einige Nachrichten vonihrer Geschichte finden sich in Wel-kes Genet’al VieNv of the Stage,Lond. 1759.8- P. 1. Ch. 6. S.-60. —und in LV.Cooke's Elements ofdra-matic Cricicism, Lond. 1775. 8-Ch. XXL 0 . 170 u. f. — 1 0) Rin.verspiele sind, in neuern Zeiten, vonverschiedenen, als, unter andern, vonDan.Bellamy (Misoetl. Lond. 1746.12.) u. a. in. geschrieben worden. I»den Stücken des genannten Verfaßscrs sind sie mit Gesang verbunden.— Uebrigcns führen viele Stücke derEngländer noch besondre Benennun-gen, wenn solche gleich sich nid)f,auf eine bestimmte Art, von ähnli-chen Stücken unterscheide»; es giebtComical histories, Comical Morals,Cotnical Satires, Dramatic Enter-tainements, Dramatic Poems, Dra-matic Satires, u. d. in. Auch be-sitzen die Engländer Gattungen,wel-chen sie keine besondre Benennungengegeben haben, als 5. B. die so ge-nannte rührende Komödie.-
Uebcrsetzr aus andern Sprachenhaben die Engländer nicht sehr vielStücke für ihre komische Bühne. Ausdem Italienischen ist, wie schon be-merkt, ein Stück des Ariost, vonE-Gascoigne gezogen. Aus dem Spa-nischen hat Rich. Fanshaw (S. dasvorhergehende Derzeichniß) einige,und Thomas St. Serfe, so wie I.Crowne ein anderes Stücke, klonpuede Per guardar una Mujer, von31 . Moreto — und aus dem Franzö-sischen sind die Werke des Meliere,verschiedene Komödien des Voltaire,das 4 'héatre à l’usage des j etlpersomies von Md. Genliö, >» b>>°