Band 
Erster Band. A - G.
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Englische übertragen. - Die in

andre Sprachen übersetzten engli-schen Stücke sind be» den Nachrich-ten von der Komödie der Völker,für welche sie übersetzt worden, z»finden.-

Die, von der Geschichte des Lust-spieles in England handelnden Wer-ke, so wie die, von dramatischenStücken verschiedener Art, gemach-ten Sammlungen, sind bey dem Art.Drama angezeigt.

Von Schriften, welche die engli-sche Komödie besonders angehen, istmir keine, als The Roman andEnglifh Comedie confuiered, byFoote, Lond. 1747. 8- bekannt.

Was die übrigen, hieher gehöri-gen, dramatischen Lustbarkeiten an-betrift: so finden wir — die Panto-mime anfänglich mit den mehrestenenglischen dramatischen Stücken, vor-jüglich mil den tragischen, durchaus,auf solche Art verbunden, daß jedemActe die stumme Vorstellung (dumbShew) seines Inhaltes voran gieng.Dieses sieht man z. B. an den, beydem Trauerspiel Ferrex and Porrex,»der Gordobuc, (Coilect. of oldl’lays, B. 1. ©.99 u. f.) zu Anfangder Acte befindlichen Anweisungendazu; auch ist es aus EhakespearsHamlet bekannt. Diese stummenVorspiele waren so gar, wie ausden erstem erhellt, oft allegorischerArt, und stellten gleichsam die Mo-ral der verschiedenen Auszüge, aberfreylich nicht immer sehr sinnreichdar. Daß, indessen, dieser dumb“|* ew nicht lange mit den dramati-schen Gedichten verbunden blieb, istkehr wahrscheinlich. Als ein» fürstch bestehendes, eigenes Schauspieldieser Art, läßt sich das Ballet vondc» klugen und thörichten Jung-francn ansehen, welches, demVran-a>ne zu Folge, (Mem. See. Part.C.60 Leyde 1699. >2.) von den Hof-der Königinn Elisabeth aufge-Wf wurde. Auch können, aus die-

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scm Zeitpunkte, noch manche, ebendieser Königinn zu Ehren gegebeneFeste, als solche angeführt werden,(S. Wartons History ofEng). Poe-try, Bd. g. ©.4241t. f.) Aber dieeigentliche Pantomime kommt erstums I. 1715 oder 1716 vor. Einerder Theaterunternehmer ließ ausNoth deren aufführen, (S- Souple-ment to IWr. Dodsleys préfacé vorder Coileft. of old Plays. 0 .CXI 1 I.)und John Weaver, ein Tanzmeister,scheint die Entwürfe dazu gemacht zuhaben. Wenigstens gehen derglei-chen, aus diesem Zeitpunkte, unterseinem Nahmen, als The Loves ofMars and Venus. Orpheus and Eu-ridice, The Judgmenfc of Paris u.a. m. iind einer der Geschichtschrei-ber der cnalischen Bühne nennt ihnThe flrít Reltorer of Pantomimesaster the ancient mannen. AuchDtlbossin dein;ten B. s- Eestex. erir.E. 2Fz der Dresd. Ausg.) gedenkteines englischen Pantvinimensplelersmit vielem Ruhme, und aufalle Fälleverdienen jene Entwürfe mit den Bal-lets des Novcrre verglichen zu wer-den. Auch siud deren noch in neuernZeiten, von anderer Art, als TheChoice of HarJequin, a pantomi-mical Entertainement, >782. 8- U-a. m. gedruckt und deren überhauptfleißig gespielt worden; der Beyfall,welchen Noverre selbst in Englandgefunden, ist bekannt. Einige Nach-richten von ihnen überhaupt findensich in Wicke» View of the Stage,Lond. «749. g. ©. 77. — und inLooke's Elements of dram. Cri-tieism, Lond. 1775. 8- Gh. XX.S- 162. —

Unter den Markonettenspielen(Puppet-Shew) sind die von Rüsselaus dem Anfange dieses Jahrhun-dcrres, berühmt. Die unglücklicheCharl. Charke erzählt, in ihrem Le.den, daß sie, eine Zeitlang, zu depBewegung seiner Figuren sich ge.brauchen lassen. Auch hatte sie vor.

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