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Erster Band. A - G.
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ben, und sich alsonur auf allgemeinebegriffe eingeschränkt. Der ersteBand gehört, in so fern darin vonden Eigenheiten prosaischer Werkedie Rede ist, nicht hieher; in demzweyten handelt der Vers nach einerEinleitung, von dem Verse, demReime und der Poesie überhaupt,vespoekes fugitives, als Epigram,Madrigal, Sonnet, Rondeau, u.s. w. Des petits poemes , worunterer die Fabel, das Hirtengedicht, dieEpistel, Satire, Elegie und Odeversteht; des grands Poemes , alsLehrgedicht, Drama überhaupt, Lust,spiel, Trauerspiel, die Ovcr, undepisches Gedicht. Neue Ideen darfman nicht erwarten, und öfterer fin-det man obendrein höchst unbestimm-te; zu den philosophischen Köpfenlaßt der Vers. auf keine Fälle, sich

rechnen.)-Lehrgedichte über

die Poesie, haben, unter mehrern,in französischer Sprache geschrieben :

de la Lresnase Vauquelin(L'art poétique où l’on peut remar-quer la perfection et les défautsdes anc. et modernes Poetes, in s.Poes. Caen 1605. 1612. 12. Außerbrauchbaren Nachr. «ber die Ge.schichte der franz. Poesie, enthält dasWerk auch die bekannten Regeln, ineinem, für seine Zeit, sehr guten poc-tischcn Style. Es besteht aus dreywuchern, scheint aber unter denFranzosen selbst, wenig bekannt zustyn.) — Xlic, Boilcau (Art poéti-que en IV chants, mit den Satirenlus. Par. 1673. 8 und nachher inden vielen Samml. s. Werke; Lar.vonEodeau, Par. 1737/8. Jral.M es von dem Grafen Gozzi über-setzt seyn, wahrscheinlich also vondasparo Gozzi, denn Carlo Gozzihat nur die Satiren übersetzt; Engl.von W. Saane, Lond. 1Û8T 8-Portugiesisch von dem Gr.Ericeira;auch sind russische und dänische Ue-vcrs. davon vorhanden. Daß dasärk, als Lehrgedicht betrachtet,

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großes Verdienst hat, läßt sich nichtläugnen; aber, wenn es gleich nicht,wie Mercier will. eine bloße Artdurimeur seyn sollte: so ist es dochwahrlich auch das nicht, wofür dieBatteux und Marmontel es ausge-ben. Boileau's Gesichtskreis warsehr beschrankt; und wahres, in-niges Gefühl für dichterische Schön-heit hatte er nicht; sie war ihm blos-ses Kunstwerk. Wer kann sich desLächelns erwehren, wenn er ein Son-net ohne Fehler jedem größern Ge-dichte vorzieht?)-Uebrigens

versteht es sich von selbst, daß vonden, bey dem Art. Aesthetik ange-führten Werken, verschiedene, alsdie Schriften des Dnbos, und Bat,teux, hieher gehören. Und verfehle-dene, welche gewöhnlich unter dietheoretischen Schriften von der Dicht-kunst überhaupt gesetzt werden, alsdie Reflex, des Fontenelle, und desHoudard de la Motte, so wie diePrincipes pour la lecture des poe-tes, u. a. m. sind da, wo sie mei-nes Bedünkens hin gehören, beydenArt. Trauerspiel, DOe, Geschmack

u. d. m. zu suchen.-

Von der Theorie der Poesie inenglischer Sprache: Das ältestetheoretische Werk der Engländer gehtzwar die Dichtkunst nicht unmittel-bar an: aber nach dem Auszuge zuurtheilen, welchen Warton. im gtenBd. S. ZZI f. Hiitory ofEngl.Poe-try von Th. wilson's Arte of Rhe-torike .... Lond. 1553. 1567.1585. 4. gegeben hat, verdient eshier eine Stelle. Aus Mangel desRaumes muß ich auf den angeführ-ten Schriftsteller verweisen.) —puttenham ( The Arte of EnglifhPoesie, contrived into threeBooks,Lond. 1589. 4. aber, Warton zuFolge, (Hist. of Engl. Poet. Bd. z.S. 335. Anm. f.) weit früher ge.schrieben.) — will. webbe (Dif-courfe of Englifh Poetry, Lond,158; und i;86. 4 - Zur Vettheidi.

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