Band 
Erster Band. A - G.
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410
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Neuheit beyzulegen ; ob die Schrift-August im iinger, ein Gedicht sey;von etlichen absonderlichen Mitteln,die schlechte Materie aufzustützen;von der Wahl der Umstände, undihrer Verbindung: von den Cha-ractern, Reden und Sprüchen; unddie io Abschn. des 2ten Theiles han-deln von dem wahren Werth derWorte und dem Wohlklang; von denMachtwörtern; von den glcichgülti.gen Wörtern; von der Kunst der Uc-berfttzung; von der Würde der Wör-ter; von den Beywörtern; von derSchreibart insgemein; von der herz-rührenden Schreibart; von demmahlerischen Ausdruck; von dem Bauund der Natur des deutschen Ver-ses.) — Iah. Bernh. BasedowsLehrbuch prosaischer und poetischerWohlreoenhcit . . . Koppen!). 1756.L- Nur der dritte Theil des Werkeshandelt von der Poesie; allein mansieht ihm das, was Bodmer undBrcirmqer bereits darüber geschrie-ben hatten, tmd was, von den, beydem Art. Aesthetik angezeigten Schrif-ten , schon damahls bey uns erschie-nen , oder aus andern Sprachenübersetzt war, wenig an. Wer solltees glauben, daß Basedow, zur Bil.düng in den schönen Wissenschaften,unter andern auch Jöchcrs Gelchr-ken-Lexicon empfiehlt, und daß er dieAndromache des Euripides für eineElegie halt? Die verschiedenen Haupt-stücke jenes dritten Theiles handeln:von dem Wesen der Poesie; von all-gemeinen Regeln der Dichtkunst ausder Art poétique des Boileau; vonder poetischen Erfindung, Ordnungvn Schreibart; von deutschen Ver-sen ; von jeder Gattung der Gedichtebesonders; und das Gedicht über-haupt erklärte 25 . als „eine Rede,deren Inhalt, Gedanken und Aus-drücke so wohl an sich selbst, als nacheiner vernünftigen Absicht des Vers.entweder gesangmäßig, oder verse-Waßig, oder beydes zugleich sind./'

— Job. Hcmr. Laber (Anfangsgr.der schönen Wissenschaften ....Mayuz 1767. 8- Auch von diesemWerte gehört nur die letztere Hälfte,von §. 170-2Z2. oder S- 444*990hieher. Aber der Inhalt dieser Awürde hier nur unnöthigcn Raumeiunchiuen. Mangel bestimmter Be.griffe, und Mangel an Geschmackzeigen sich beynahe in alle». Baldist dem Vcrf. ein Gedicht eine Ge-schichte aus einer andern möglicheiiWelt, bald fordert er davon einedeutliche Uebereinstimmung mit sol-chen Urbildern, die in dem Reicheder Natur anzutreffen sind; dieHymnen der Alten setzt er mit ScheiMThcresiade und Trillers Prinzem-nibin eine Classe; schön ist ihm, ms ■so wohl mit der Natur der Gegen- !stände, als mir unserer eigenen über-einstimmt, n. d. m.- Job. Gorch. !LinOner (Lehrbuch der schöne» Wis- !senschafteil, insonderheit der Proseund Poesie, Königsb. 1767-1768.8-2 Th- (S. den Art. Aesrhekib) ~-Hemr. Braun (Anleitung zurfdeut-scheu Dicht - und Verseknnst, Mün-chen 1771 und 177g. 8-) —

Dao. Hobt (Kurzer Unterricht in den ,schönen Wissenschaften für Frauen-zimmer, Chemnitz 1771-1772.8-2 Th. Ausgeschrieben, und. schlechtausgeschrieben,) --- Lr;. Scr. - 6 *$ :(Kurzer Inbegriff der Kenntnisse u«t>Lehrst zur Einsicht und Versass»») !aller nothwendigen Gattungen derGedichte . . . München 1778- 8-Nicht blos für, sondern aus) van ,einem wirklichen Anfänger gescho-ben.) — Lor. Upeftenriedec (t : i»‘leitnng in die schönen Wissenschaften izum Gebrauch s. Vorlesungen, M»»- !chen 1778- 8- Unter den verschied!' .ncn, vorher angezeigten;, zu M»»' ichen, erschienenen Schriften »drcdie Theorie der Poesie, unstreitig d»bessere, obgleich sonst an und fürsmnicht befriedigeild. Es wird darinvon den allgemeinen Begriffen der