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feit 1775. 8- von neuem erschienen.)— Georg LinSner (Die Vorredevor s. Schulhandlungen, Königsb.1762. 8- bandelt ganz gut von demNutzen der Schauspiele für die Er-ziehung.) — Ungen. (Sendschreibenüber die Sittlichkeit der Tragödie, indem zweyten St. des siebenten Ban-des der Bibl. der sch. Wissensch. DerZweck des Trauerspieles soll Tugendseyn.) — Albr. G. walch (Sedan,ken von dem wahren Werth des Thea-ters, Schleus. 1705. 4. Wenn dasTheater selbst nicht mehrern Werthhätte, als diese Gedanken: so würdees freylich wenig Werth haben.) —Die vier, ohne Nahmen des Der-fassers, mit der Aufschrift Neue Lust-spiele, Bremen 17/18. 8- herausge-qebenen dramatischen Arbeiten desPrediger Joh. Ludw. Schlosser ver-anlaßten einen lebhaften Streit; dererste, Pasquilartige, Anfall geschahin der Ilgrascben Zeitung; hieraufschrieb I. X>. Nölring eine „Ver-theidigung des P. Schlosser ....Hamb. 1769. 8 - Zugabe zu dieserVertheidigung ,769. 8. Gegen diefolgende Schrift. Zwoce Vertheidi-gung des H. P. Schlosser, ebend.1770. 8- Gegen P. Götzens Schrift.Zugabe zu der zweyten Vertheidigung. . . Hamb. 177t . 8- Gegen dieSchrift des H. Becker.)— Luchen-röder (Bescheidne Prüfung der Ver.thcidigung . . . ebend. I769.8.)—^^oh. Melcb. Götze (Theolog. Unter-suchung der Sittlichkeit der heutigendeutschen Schaubühne überhaupt,wie auch der Frage, ob ein Gcistli-cher ... die Schaubühne besuchen,selbst Komödien schreiben und brüs-ken lassen, und die Schaubühne, sowie sie jetzo ist, vertheidigen ....könne, Hamb. 1770. 8. Hatte Götzeein wenig von dem Geiste, der ihmund mehrern ein Aergerniß war undist, ein wenig philosophischen Geistbesessen, so würde er die Fragen:Ob dem Menschen Erhohlung und
Zeitvertreib nöthig sey? ob das ge.bildete Theater ihm nicht den bessernund anständigsten gewähre? ob die-ser nicht seineDenkart zugleich bildenund bessern, und oh volkreiche Städteöffentlichen Zeitvertreib entbehren kön-nen , oder ob sie nicht, bey Mangeldesselben, auf viel nachthciligere ver.fallen müssen? u. d. m. nicht Über-gängen haben; aber er konnte nurdeclamiren, poltern und lästern : undsein theologischer Eifer verleitet ihnnicht blos zu wahren Albernheiten,als, daß die Schaubühne das Wohlganzer Staaten untergrabe, daß m.,nnicht, durch Darstellung von Thor-heiten,^ den Menschen Gelegenheit ge-ben müsse, über diese zu lachen, weilsie dabey ihre eigenen vergäßen; daßman ja, was man im Theater höre,in viel kürzerer Zeit, zu Haufe lesenkönne, u. d. m. sondern auch zu of-fenbaren Unwahrheiten, als daß dieCandidate» zu Hamburg sich eidlichverpflichten müßten, keine Komödiezu besuchen.) — J. L. Schlosser(Nachricht an das Publikum, betref.fend H. Götze theologische Unters»»chung . . . Hamb. 1770. 8- Außerhistorischen Nachrichten über diesenStreit und die Veranlassungen dazu,wird auch die Bühne hier dadurchvertheidigt, daß sie Thorheiten rüge,welche der Sittenlehrer nicht rügenkönne, daß Lustigkeit noch nichtSünde sey, u. d. m.) Per.Herm.Lecker (Beylage zu Nölt. zweyterVertheidigung, Lüb. 1770.8- worinH. NöliingS Absichten bey f. Ver-theidigung verdächtig dargestellt wur-den ) — Gorrfr. Lest (Beurtheilungeiner Schrift, welche den Titel si-hrtrGötzens Untersuchung .... Gott.>770. 8- Ist das Gutachten derGött'ngschen Theologischen Fatultätüber diesen Streit, und von Leß ab-gefaßt. Welch. Götze haue sich esausgebeken; aber der Verf. desselbenhätte immer, wenn er auch seinemMitbruder nicht absprechen wollen,
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