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Erster Band. A - G.
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ts mit mehrerer Bestimmtheit und Aölbele (Die Pflichten des chwstll-

Einsicht abfassen sollen. Es wird chen Dichters im Dramatischen, Frft.darin, unter andern, eine moralische 1769. 8- Es ist schwer, zu bestlm-Vollkvmmenheft vom Theater gefor. men, was der Vers. will. Der chnst.derl, nach deren Maßstabe, wenn liche Dichter soll, z. B. s-me Helden

man ihn, z. B. auf Predigten an-wendete, diefe gro'ßtenrheils eben somangelhaft seyn würden, als, ihmzu Folge, das Theater ist; emeVoll-kommenheit, die oben drein langenicht so gut vom Theater sich for-dern, oder vielmehr weit wenigermit der Wesenheit desselben sich ver.«inen laßt, und vertragt, als eine,ihr verhaltnißmäßige Vollkommen-heit, mit Rechte, von der Kanzel ge.fordert werden kann. Weil die Eichenicht eine Ceder ist: so soll sie etwasganz unrechtes seyn! Um das Thea-ter, so wie jede andre Sache, gehö-rig zu beurtheilen, um die dramati,schen Producte richtig zu clafsificiren,muß man es studirt haben; und dadie Geistlichen selten oder nie An-spruch auf dieses Studium machen :so erklären sie dadurch sich selbst ft-runfähig zum Richteramt darüber.Und das, darauf so wenig paßliche,und in Ansehung desselben, so schiefe,ihm so oft von den Theologen un-tergeschobene, oder vorgeschriebeneIdeal, muß natürlich auf den Gedan-ken führen, daß sie es für eine Artvon Nebenbuhler ansehen, und daßnur hieraus ihre Gesinnungen gegendasselbe entspringen.) — Fries. Ni-coifti (Sie. Simon Ratzeberger Jun.Anrede an alle feine Mitbürger inund außer Alton« . . . Berl. >772.

8 - Eine wohlverdiente Parodie je-nes Gutachtens, welche auch alsVorrede vor dem Vademecum steht.)— Zoh. Fdr. Iacobi (Vertheidi-gung der Spiele, Tanze, Schau,spiele. . . nebst einer Anweisungwie man an selbigen ohne Versündi-gung Antheil nehmen könne, s. l.1770.8. Die Einschränkungen, unterwelchen der V. die Vergnügungen er-laubt, sind sehr billig) — I. B.

aus der Kirchengeschichte nehmen,soll christliche Tugend und so garBußkämpfe schildern, und doch wie-der , um der lüderlichen Schauspiel«willen, die Cbristentuzend von derBühne lassen, u. d. m.) — Unze».(Theoph. Sincert Sendschreiben aneinen Freund ... ob man aus einerKoinödie mehr lernen könne, als auseiner erbaulichen Predigt, Leipz. 1770.8- Seichtes Geschwätz.) — Iof. v.Sonnenfela (In seiner, zu Wien imI 1769 gemachten „Vorstellung anden Hof, ist der Satz, daß öffent-liche Ergötzungen den guten Sittennicht entgegen laufen dürfen, sehrgut ausgeführt.) — Marr. Ehlers(Vom Nutzen und Schaden drama-tischer Spiele, ein Program, Oldenb.«770. 4. und in s. Schulschriften,Flensb. 1776. Z. Auch hat ebender-selbe, in den Betrachtungen überdie Sittlichkeit der Vergnügungen,Flensb. 1779. 8- 2B. sich weitläuf-tiger über die Moralität des Thea-ters ausgelassen. Ihm zu Folge hin-dert dasselbe die Menschen an derBe-sorgung ihrer nöthigen Geschäfte,verleitet zum Spotte überhaupt, be-sonders über Dinge, welche Mitleidverdienten, reizt zur Wollust, ver-führt zu Ränken, oder macht dieMenschen ungesund, melancholisch,schlaff, unzufrieden mit der wirkli-chen Welt, oder macht sie eitel, miteinem Wort, es wirke mehr nach-theilig, als vorthcilhaft. DieSchul-komödien verwirft er gänzlich; dasTheater überhaupt will er, indessen,doch nicht abgeschaft, sondern ver-bessert haben.) — Unzen. (Im 4tenBde. des Wochenblatts ohne Titel,Nücnb. 8. ist ein Aufs. über den Nuz-zèn einer guten Schaubühne, in wel-chem dieser Nutzen darin gesetzt wird,Ff 3 daß