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Erster Band. A - G.
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daß elende Gesellschaften dadurch zer-stört, und Verschwendungen verhü-tet, so wie allerhand gute Gedankendadurch verbreitet werde« können.)— XV. Lüseke (Nöthige Vorsichtig-kcirsicgelii bey Eraötznngen, einePredigt, Magd. 1772. h. Sie istvorzüglich gegen die Komödie gerich-tet, durch welche man, nach desVers. Meinung, die Empfindung fürerhabene Gegenstände verliert, blosfleischliche und sinnliche Rührungener'ölt u. s. w. Sie veranlaßte eineMenge Schriften, als: i) Beleuch-tung der nöthigen Dorsichtigkeitsre-Zeln. 3) Handlaterne zur Beleuch-tung. 3) Acht Groschen zur Ver-besserung der Handlaierne. 4) Er-mahnung des Beleuchters a» denHandlatcrnenmacher. 5) Schreibenüber die Lüdeckischen Streitigkeiten,die sämmtlich ohne sonderlichen Werthsind.) — Unzen. (In dem rten St.des ersten Bandes der AllgemeinenBibliothek für das Schul- und Er-ziehungswescn, werden, in einer be-sondern Abhandlung die Schulkomö-dien vertheidigt.) — Lhrlîpb.Reiche (Ueber den Werth, und zurBerichtigung der Gefühle vonrThea-ter herab, Bert. 1774. 8- DerVerf.will, wie schon Basedow, vom Thea-ter herab, moralische Reden gehal-ten haben.) — Job. For. Teller(Von der wahren Güte der Schau-spiele für beyde Partheyen, Leipz.1776. 8- Der Verf. schreibt demTheater blos Vergnügen zu, undDieses erlaubt er; aber den Nutzenspricht er ihm ab, und vergißt also,daß ein gesittetes Vergnügen vondem größten Nutzen ist.) — Unzen.(Unmaßgebliches Gutachten über l).Tellers Abhandl. Leipz. 1777. 8.Dem Verf. ist v. Teller zu nachsich,tig.) — Unzen. (Briefe über dasTheater und die Schauspieler, Mün-chen 1777. 8 - Enthalt unter anderneine Classification der Theatergegner,um die Schauspieler über die Gering-

schätzung derselben zu trösten.) —Mich. iHißmann (Von dem Haupt-zweck der dramatischen Poesie, einAufs. im December des deutschenMuseums, vom I. 1777, gehört inso fern auch hiehcr, als der Verf.darin zu erweisen sucht, daß, wenndie Beförderung der Tugend gleichnicht der erste, sie dêch der wichtigsteNebenzweck des Theaters seyn müsse.)— (b. M. L. v. Uorkenroor (Ueberden Werth der Bühne, als gymna-stische Uebung, Jena 1777. 4.) —<£. ch. Rösfig (Ueber die Moralitätund Vortheile des Theaters, eine Ab-handt. bey s. Versuch tm musikal.Drama, Lübeck' 1779.8 ' Diese Vor-theile sind: Beförderung der iiÄnt«schenken,irniß,' und die natürlichenFolgen hievou, anständiges Vergnü-gen, Bildung für die Gesellschaft,u.'d. m.) — Fo. Schiller >.Waskann eine gute stehende Schaubühneeigentlich bewirken? im rrett Hefteder Thalia.) — R. Westberlin (Phi-los poln. Betracht, über den Einflußder Schausp. in die Politik und Re-gicrungskunsi, in s. Chronol. v. I.178t. blo.X.) — R. -H. Siiueuis(Von dem Unnützen, Schad!, undLächerlichen-der Schulbühncn, Zitt.1782.) — L. p. M. Snell (Vommoral. Werth der Schauspiele, inden Beytr. zum Theater und zur Lit-terat. Stend. 1785.8.) — Unzen.(Ueber den Nutzen der Schausp. imi'ten St. des Neuen Magaz. für

Frauenz.)-Auch gehört, im

Ganzen noch I. S • Gchinks Thea-ter von Abdera >788- 8- in so fernhieher, als die Mangel unsrer Büh-nen ;barin gerügt werden. — —Ucbrigens versteht es sich von selbst,daß für und wider das Theater nochmanches, gelegentlich, in Vorreden,Gedichten, moralischen Schriften,Predigten, u. d. m. gesagt, so wie,daß zuweilen die Schauspiele, beson-ders die Schulkomödien, (als, z. B.tm Brandenburgischen, unter dem

Churf.