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Erster Band. A - G.
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Edle und in das Prächtige ein j undUnterscheidet eö dadurch von dcittSchonen üoerhaupt, daß dieses reizt,indem jenes rührt. S- auch dieFolge.) — I Xiedel (Der vierte Ab-sihnitt in s- Theorie der schönen Kün-ste. S. 37 der Ausg. von 1767 han-delt vom Großen und Erhabenen.Der Vers. selbst nennt diesen Ab-schnitt eine Compilation aus demLongin, Mendelssohn, Gérard undHome. Er untersucht zuerst, worindie Größe (oder die Erhabenheit) ei-nesObjectes besteht, und dann, wasdazu gehört, wann die Gedanken ih-ren großen Objecten entsprechen sol-len, und theilt diese Objecte in phy-sische und moralische ein. Zu den er-stem rechnet er diejenigen, welcheviel sinnliche Theile haben, woferndiese nämlich in eine Idee können zu-sammen gefaßt werden, ferner dieAusdehnung, die körperliche .Höhe,mit vechältnißmaßiger Dicke undBreite, die Tiefe, die lange Dauer,Vielheit und Jntenston der Kräfte,Geschwindigkeit und Heftigkeit mitAnstand, Aehnlichkeit und Gleichheitmit großen Objecten u. d. m. Zuden letztern wahre Verdienste, patrio-tische, heldenmüthige Gesinnungen,Uneigennätzigkeit. große menschen-freundliche Leidenschaften, ein ver-nünftiger Stoicismus, u. f n? )-~I. S. Schlosser (Versuch über dasErhabene, bey f. Uebers. des Longin,S. 266 u. f. Der Vers. legt zuerstseinen Begriff von der Empfindungdes Erhabenen dar, und zeigt dann,wie diese Empfindung durch den Ein-fluß der wirklichen, und durch dieDarstellung der dichterischen Weiter-regt wird. Erhaben ist ihm alles,was größer ist, als die Dinge, mitdenen es in Verhältniß gesetzt wird,und eine erhabene Empfindung alsodiejenige, die ungewöhnlich große, edleKräfte des Menschen zu ungewöhn-licher Thätigkeit spannt, und zugleichmit Wohlgefallen berkriüpst ist. Dir

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Empfindung selbst kann entwederdurch die Begierde derNache-iferung,oder durch den Trieb -zu widerstehen,oder durch das sympathetische Ge-fühl, oder durch die Einbildungs«kraft, oder endlich instinktmäßigdurchs bloße sinnliche Gefühl, er-weckt werden, und die Gegenstände,welche sie erwecken, müssen unge-wöhnliche Größe, edle ungewöhnli-che Kräfte, ungewöhnliche Thätig-keit haben, und entweder durch uns rSinne, oder unsern Verstand, oderdurch unsre Einbildungskraft auf ^uns wirken. Folglich kann es dennauch erhabene Sensationen, erha.bene Gedanken und erhabene Bildergeben. Uebrigens enthalt die Schrjft,meines Bedünkens, eine Menge sehrrichtiger, und sehr bestimint ausge-drückter Bemerkungen.) — 3 . A,Eberhard ( In s. Theorie der schö-nen Wissenschaften, S. 53 u. f. derAufl. von 1784 erklärt das Erhabene,als den höchsten Grad der. Größe,oder das sinnlich Unendliche, wel-ches sich so wohl in den Gedanken,Bildern, Empfindungen, als in ih-ren Zeichen finden kann; und theiltes, da die Größe der Vorstellungenentweder eine physische oder morali-sche ist, in das physische und dasmoralisch Erhabene.) I. <£. Bö-nig (In s. Philosophie der schönenKünste handelt der achte Abschnitt,S. 28tz vom Erhabenen. Der Vers.setzt die Größe in die merklich vor-zügliche Ausdehnung eines Gegen-standes vor den meisten, oder vorallen übrigen seiner Gattung, undnimmt körperliche, unkörperliche-undvermischte Größe an, oder theilt dieGegenstände in eigentlich große, instarke und in erhabene ein. Hieraufuntersucht er» welche Empfindungendas Große errege, nämlich doppelte,Staunen und Bewunderung, oderdas eigentlich Große staunende, dasStarke hochachtungsvolle, das Er-habene ehrfurchtsvolle Bewunderung,