Band 
Zweyter Band. H - R.
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Hom

(heftige und bittere, vermeintliche,aber höchst schlecht ausgefallene Wi-derlegung des vorigen, und Prü-fung der Uebersetzung; jetzt unles-bar. Z. B. Wenn Hector, mit sei-nen Pferden sprechend, dargestelltwird; so soll das Alles buchstäblichund treu wahr seyn,, und durch dirSlesopische Fabel gerechtfertigt wer-den; das Anreden der Todten wirdebenfalls, als wahr angenommen,und durch Beyspiele aus der Ge-schichte vertheidigt.) — Reflex, fürla Critique . . . parFrcs.Houd.dela Motte, Par. 1715. 8. vise. furle diffèrent mérite des Ouvragesd’efprit, von ebend. bey der atenAufl. des vorhergehenden, Par. 1716.8. und im zten B- seiner Werke, Par.1754. 12. Merkwürdig durch dasGcstandniß, daß er den Homer nuraus der Uebersetzung der Mad. Da-tier kennt und beurtheilt, welche Be-kanntschaft er aber auch für hinläng-lich erklärt, einen Dichter zu beur-theilen. Weil nicht alle über dieAbsicht der Iliade einstimmig den-ken; so soll sie auch kein Ganzes aus-machen. Sonst gut geschrieben;und im Ganzen mehr glückliche Prü-fung der Dacierschen Vertheidigung,als glückliche Vertheidigung seinesvorher geäußerten Tadels; ohne eineSpur, daß La Motte je gewußt, wasEinbildungskraft ist, und hervorbringt, und mit diesen will; allesnach Vorschriften der vermeintlichenVernunft geprüft.) — Apologied’Homere et du Bouclier ^Achil-les, Par. 1715. 12. von Jean Boi-vi», nebst einer Zeichnung diesesSchildes. (Mit vieler Mäßigungabgefaßt; aber keinesweges befrie-digend.) — Conjectures académi-ques, ou Dissertât, fur l’IIiade . .Rar. 17jç, i3. (Von Hedelin d'Au-bignac geschrieben , und von Germ.Drice herausgegeben. Es ist mehr,als wahrscheinlich, daß es nie einenHomer gegeben i seine vorgeblichen

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Werke sind eine Compilation verschiebdener aller Gedichte, oder alter inGriechenland gesungener Tragödien,u. d. m.)— Diifercadon cric. furl’IIiade d'Homère .... par Mr.l’Abbé Jean Terraffon . . P. 1715,« 3 . sBd. Cngl. 1733. 8 - 2 B. und.Addition à la Differt. 1716. 12.(Ein wenig weitschweifig und lang-weilig ; vorgebliche Philosophie, aufDichtkunst und auf Homer ange-wandt, um zu erweisen, das; dieser— kein französischer Dichter ist.Der Inhalt der II. z. B. soll nichteine Handlung, sondern eine Leiden-schaft seyn, weil Homer nur denZorn Achills darin besingt.) — Ho-mere en arbitrage, Par. Isis. >2.Zwey Briefe von Cl.Buffier, die auchunter dem Titel, Dissertation, l!nous pouvons bien juger des dé-fauts d'Honaere, sich m s. Cours desciences, Par. 1742. fol. befinden,und mit vieler Feinheit abgefaßtsind; und ein Brief von der bekann-ten Marq. de Lambert, welcher nichtssagt.) ■—■ Examen pacifique de la.querelle de Mad. Datier, et de Mr.de la Motte für Homere: avec untraité fur le poeme épique ....par Mr. Etienne Fourmont ....P. 1716. 12. 2V. (Weder Untetsu-.chung, noch ruhige Untersuchung zdenn nicht was die beyden Gegnergesagt haben, so wie nicht ruhigerTon ist darin zu finden; übrigensweitschweifig und langweilig.) —Apologie d’H. p. le Pere Hardoum. . P, 1716. 13 . — Homere défen-du contre i’Apologie, p. Mde. Da-cier, P. 1716. 13 . — Remarques,fur Homere .... Par. 1728- 13 .von Guyot Desfonkames. ( Mitz,Mäßigung abgefaßt, und brauchbar,weil der Tadel sowohl, als die Ver,.theidigung, treu und bestimmt darin,vorgetragen werden. ) — Dilferra-tion fur le goût par J.of, Franc.Bourgoin de Villefore, in dem1 i rcn Bd. der Mem, de littérature

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