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und schliesslich Jacquard (1805) beschäftigten sich speciell mit der We-berei und haben sich um dieselbe in hohem Grade verdient gemacht; nichtnur in der Geschichte der Seidenindustrie, sondern auch in der Textil-industrie sind dieselben unsterblich geworden.
Zu Beginn des XIX. Jahrh. ist die Seidenindustrie .zum Gemeingut fastaller Länder Europas geworden und in einigen derselben zu hoher Blütegelangt, doch behält Frankreich und im speciellen Lyon , der alte Sitz derSeidenmanufaktur, das althergebrachte Scepter. Im Nachstehenden findetman die Entwickelung der Seidenindustrie im XIX. Jahrh. und ihre gegen-wärtige Lage, zumeist auf Grund statistischer Daten, erörtert.
Die Metropole der Seidenindustrie, Lyon , weist seit dem Beginn derneuen Epoche folgenden Zuwachs seiner Weberei auf:
Handstühle
Kraftstühle
1800
2500
—
1812
12000
—
1827
27000
—
1852
65000
—
1861
116000
—
1872
115000
5000
1876
105000
10470
1881
100000
18828
1888
70000
.20000
1890
72000
20000
er der Lyoner Manufaktur
war von jeher
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Jahre, wo die Produktionsfähigkeit ihren Höhepunkt erreicht hatte und über3,5 Millionen kg Rohseide verarbeitet wurden, neue Moderichtungen auf-kamen, welche die grossblumig fagonnierten Gewebe gänzlich zu verdrängenSchienen, geriet sie eine Zeit lang in ernste Stockung. Mit bewundernswerterGeschicklichkeit und Ausdauer hat sie sich jedoch den neuen Konsumver-kältnissen angepasst und die Krisis überwunden. Die Umgestaltung ginghauptsächlich auf dem Gebiete der-fa^onnierten Gewebe, Failles, sowie derr einseidenen Atlasse vor sich, die stetig zurückgingen, während die Armurese * n Hauptartikel wurden. Diese Wendung lässt sich aus den Produktions-Werten einiger wichtigeren Artikel verfolgen:
1879
Schwarze und farbige Failles 90 Mill. Frcs.Reinseidene Fa§onnes . . . 30 ,, „
Reinseidene Atlasse . . . 56 „ „
Halbseidene Atlasse ... 24 „ „
Armures.4 „ „
1889
25,5 Mill. Frcs.
17 „ „
15 „ ,,
38 „ „
59 „ „
8 *