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Das Einspinnen.
gelbe einheimische Rasse
weisse Japanrasse
ausgekrocheue Raupe. .
1,06 p.
— f*
nach der ersten Häutung
1,59 „
1,37 „
„ „ zweiten „
2,01 „
2,22 „
„ „ dritten „ •
3,92 „
3,92 „
„ „ vierten
12,72 „
9,64 „
Kokon faser.
27,45 „
24,80 „
Bevor die Raupe zur Anfertigung des eigentlichen Kokons schreitet, legtsie den Seidenfaden mehrere Male zickzackartig herum, bis aus diesen wirren
Fig. 106. Hängematte des Kokons.
Fig. 107. Fadennetz der Kokonhängematte.
Fäden eine Art Hängematte (bourrette, Flockseide) als Unterlage für denKokon gebildet wird. Dann wird der Kokon selbst in höchst regelmässigenWindungen gesponnen, indem die Raupe ihren Kopf in schwingender Be-wegung hin- und herzieht und den Faden wellenförmig anordnet. Sie suchtdabei ihre Lage, mit dem Kopf nach oben, möglichst senkrecht zu halten.Das anfangs durchsichtige, netzartige Kokongewebe wird nach und nachdichter und schliesslich verbirgt sich die Raupe den Blicken des Beobachters.Der Spinnprozess geht ununterbrochen weiter vor sich; wird die Raupe inmit-ten des Spinnens gestört, so stirbt sie kurze Zeit darauf. Die Temperatursoll während des Einspinnens konstant auf 17°, und $ie Luft möglichsttrocken erhalten werden. Nach 3—4 Tagen ist der Kokon fertig, das durchden Spinnprozess zusammengeschrumpfte Tier wirft seine faltig gewordeneRaupenhaut ab und verwandelt sich in eine gelbbraune Puppe. Nach derMetamorphose sondert die Puppe eine Flüssigkeit ab, die nach einigen Stun-den erhärtet. Die für die weitere Aufzucht bestimmten Kokons werden atubesten am 10., 11. und 12. Tage nach dem Einspinnen von den Zweig enabgenommen, weil zu dieser Zeit die Lebensthätigkeit der Puppe am g e 'ringsten ist