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Erster Band.
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Mechanische Fadenanleger.

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er an die unbewegliche Röhre gelangt und reisst. Dieses nun freie Ende wirdvermittelst einer Achatöffnung auf dem Rande an den Hauptfaden angelegt.Das Anlegen findet in regelmässiger Weise statt, wie aus den Fig. 214bis 217 ersichtlich ist.

Dieser und ähnliche Apparate, welche mechanische Anleger, „jette bouts“oder „attache-bave“ genannt werden und gewöhnlich an dem Fadenleiter an-gebracht sind, so dass sie auch den üblichen Namen „filiere-attache-bave“tragen, haben in der Praxis ausgedehnte Verwendung gefunden und dazu

Fig. 214—217. Mikrosk. Bild der Rohseide beim Anlegen mit der Hand (a von einer geübten Arbeiterin, 50 malvergrössert; b von einer ungeübten Arbeiterin; e von dem mechan. Anleger, 70mal vergröss.; d von dem

mechan. Anleger, 200 mal vergröss.).

beigetragen, die Unregelmässigkeiten in der Grege wesentlich zu ver-mindern.

Die sogenannte „filiere-attache-bave“ von Michaud, Francezon &Berthaud 1 ) besteht aus der üblichen rasch rotierenden, an einer Stelleausgekerbten Scheibe, oberhalb welcher ein mit Glaskügelchen oder Schrotgefüllter Behälter angebracht ist, durch dessen Inneres der gebildeteGregefaden hindurchgeht, der durch die Friktionswirkung der Kugeln ver-dichtet wird. Um die letztere zu verstärken, wird durch den Behälter ir-gend ein Gas, komprimierte Luft, Dampf etc. hindurchgetrieben.

In dem Fadenanleger von Cliiesa 8 ) ist die sternartige Anlege- mit einerKreuzungsvorrichtung verbunden, zu dem Zweck, die Verbindungsstelle un-kenntlich zu machen; ein kreuzender Hilfsfaden, durch besondere Rollenin Bewegung gesetzt, umschlingt den Seidenfaden, welcher dann aufeiner anderen Rolle durch Friktion geglättet wird. Es würde zu weitführen, an dieser Stelle alle neueren Konstruktionen des Fadenanlegers ein-gehend zu behandeln; die wichtigsten davon sind in dem Nachweis derPatentquellen enthalten.

') Französisches Patent 180211 (1886).

■ J ) Ital. Patent 32497 (1892).

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