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Das Wasser in der Hasplerei.
Zange (in dieser Stellung befindet sie sich bei dem Kokonhalter) überein-stimmt, wird der Wagen zurückgehalten.
Wenn der Elektromagnet 20 den durch die Armatur 26 zurückgehal-tenen Arm 27 freigiebt, wird das Zahnrad 28 mit dem kleinen Rad 29 ,welches sich fortwährend dreht, eingreifen, wodurch das Rad 28 eineUmdrehung macht. Während der ersten Hälfte derselben verlassen dieKurbel 24 , die Zange und ihr Wagen unter der Einwirkung des Gegen-gewichtes 21 ihre Stellungen. Durch' das Gewicht 21 wird der Wagennach links gezogen, bis die Zange gegen die Hemmvorrichtung 18 stösst,wodurch sie angehalten wird. Die Anlegevorrichtung erfasst den Fadendes Reservekokons und die Zange kehrt während der zweiten Umdrehungdes Zahnrades 28 in ihre ursprüngliche Stellung zurück. Das letztere ge-langt dann ausser Eingriff mit dem kleinen Rade 29 und wird durch denArm 27 , der sich wieder auf die Armatur 26 des Elektromagneten 20 legt,von neuem in Stillstand versetzt. Da der Elektromagnet 20 mit denAusrückungsmechanismen, die mit den Anlegevorrichtungen korrespondieren,in Verbindung steht, so ist es klar, dass irgend einer dieser Mechanismendas Ausrücken der Zange bewirken kann.
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Von grösserer Bedeutung, als man vermuten könnte, ist das beim Has-peln zur Anwendung kommende Wasser; es wirkt auf die Eigenschaftender Produkte in so unverkennbarer Weise, dass eine ausführlichere Be-sprechung geboten erscheint.
Gabba und Textor 1 ) haben gefunden, dass die Wirkung warmenWassern beim Haspeln darin besteht, den gummiartigen Überzug der Kokon-faser zu lösen und somit ihr Abwickeln vom Kokon zu ermöglichen. Trotzdes kurzen Verweilens im Haspelbecken geht ein ziemlich beträchtlicherTeil der in der Rohfaser enthaltenen löslichen Stoffe in die Lösung, sodass bei wiederholtem Einweichen in warmes Wasser die Kokons biszu 22-W-26 °/ 0 ihres Gewichtes verlieren können. Man würde sich alsoim Irrtum befinden, wenn man annähme, dass man unter Anwendungvon einem sogar chemisch reinen Wasser wirklich in reinem Wasser has-pelt; gleich nach dem Eintauchen löst das Wasser verschiedene Salze undeine eigentümliche Säure, die in den Puppen enthalten ist, auf, und dieKokonfaser selbst verliert 4—6 °/ 0 des Seidenleims. Unter Umständen kannein solcher Verlust den Eigenschaften der Seide Schaden verursachen,da die vorzeitige Entfernung der löslichen Bestandteile die Farbe, Festig-keit und den Glanz der Faser beeinträchtigt. Aus den Versuchen von
*) Berichte d. deutsch, chemisch. Gesellschaft, XII, 17.