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drei Haupttypen einteilen: die weissen, die gelben und die Ivauton-gregen. Die weissen Cbinaseiden, die 75 °/ 0 der Gesamtausfuhr aus-machen, wurden früher als Nanking bezeichnet. Sie sind von weisseroder grünlicher Farbe und werden hauptsächlich in den Provinzen Tshe-kiang und Kiangsu erzeugt; die wichtigsten Provenienzen der einzelnenSorten sind Chincum, Woozie, Liyang, PIoo, Yunfa, Haining, Schinkiangund Nanking . Die gelbeu Chinagregen entstammen den Provinzen Tshe-kiaug, Ss-tschuen (Ss’chwan), Shantung, Hupeh, Kuei-tscheu n. a. und wer-den je nach der Provenienz als Min-tscheu (Minchew), Sintscheu, Paoning,Shunking, Sse-tung-hien, Sichong etc.unterschieden. Die Provenienz übtauch innerhalb einer und derselbenRasse auf die Qualität der Grege un-verkennbaren Einfluss, so siud dieSs-tschuen-Seiden im Glanz und Griffgeringer, als die von Tshekiang, dafür aber durch grössere Festigkeit aus-gezeichnet. Die Chinesen bezeichnen die gelbe Seide als „hoang-sse“, dieweisse „peh-sse“. Die Kantonseide ist das Erzeugnis der mehrerntigen Ras-sen der Provinz Kuangtung . Schliesslich unterscheidet man unter den nord--chinesischen Gregen, die für den Export von nur geringer Bedeutung sindund den allgemeinen Namen „hsiao-shien-sse“ (halbgezüchtete Seide) führen,folgende Gattungen: „Shui-sse“. die in heissem Wasser abgehaspelt wird, imGegensatz zu „han-sse“, die wahrscheinlich aus den Doppelkokons und nachder trocknen Haspelmethode gewonnen wird. In China hat jeder Haspel-betrieb, oft auch jeder Seidenhändler seine Marke, die auf der Umhüllungdes Packets angebracht ist; dieselbe enthält den Namen und die Adressedes Hasplers oder des Händlers und ist oft mit einer Figur versehen, wieSchmetterling, Elefant, Drache etc. Man kennt im Handel mehrere hundertsolcher Marken.
Die Ausfuhr chinesischer Gregen nach London begann noch vordem Jahre 1830. Von da ab bis zum Jahre 1845 betrug sie 3 bis8000 Ballen jährlich und erfolgte über die alleinigen für Europäer zu-gänglichen Häfen von Shanghai und Kanton. Von 1846—53 wuchs derExport allmählich von 10000 auf 30000 Ballen, und erreichte 1854—63sein Maximum von 40—80000 Balleu, um 1864—76 auf 23—40000 Bal-len herabzusinken. In der Periode 1877—93 bewegt sich die Ausfuhr inden Grenzen zwischen 8—25000 Ballen, mit Ausnahme des J. 1884, wo eineHöhe von 31000 zu verzeichnen ist. Diese Abnahme des Exports nachEngland hat in der Verschiebung des Seidenmarktes nach Lyon ihren Grund,welche weiter unten ausführlicher erörtert wird. Die chinesischen Gregenwaren vor Jahren nicht von derselben guten Öeschaffenheit, die sie heutzu-tage aufweisen. Ihre Verarbeitung war sehr schwierig, so dass sie nur insehr groben Titern verwendet werden konnten. Das Hauptverdienst in der