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hat grosse Gesellschaften gebildet, welche Zweigniederlassungen in Paris ,Lyon, New-York, London etc. gegründet haben und ihre Seiden direkt andie Seidenhändler und Fabrikanten verkaufen.
Die Einteilung, welcher Japan bei der Besprechung der Seidenzuchtunterworfen wurde, erweist sich auch hier als rationell, indem jede Zoneihren Produkten einen eigenen Charakter verleiht.
Die nördliche Zone Japans liefert 20°/ 0 der Gesamtproduktion undvorzugsweise die im Handel unter der Bezeichnung Oshiu bekannten Grege-sorten. Ihre Varietäten sind folgende: Oshiu harimitsi bezeichnet die feinsteQualität, die jedoch nicht mehr in den Handel kommt. 0. kakedah erfreutsich eines ausgezeichneten Rufes. 0. kinkasang ist eine feine und elastischeGattung, ihre Produktion ist indessen wenig belangreich. 0. Sendai , 0. Yone-sawa, 0. Ywashiro und 0. Miharu sind gute Qualitäten. 0. Etschingo, 0.Uzen, 0. Hamazki etwas herber Natur, die vom kalkhaltigen Wasser her-rührt, 0. Yong und 0. Akita erfreuen sich ebenfalls eines guten Rufes.0. Nambu ist eine schwere, wahrscheinlich in metallsalzhaltigem Wassergehaspelte Grege und zeigt auch beim Abkochen und Färben ein ganz ab-normes Verhalten. Von diesen Gregen kommen die meisten in Form vonFilatures oder Rereeled in den Handel, nur die 0. Hamazki und 0. Sendai ,zuweilen auch Kakedah, werden nach dem früheren einheimischen Verfahren
gehaspelt und in alter Strangform geliefert.Die besten Qualitäten haben den Titer 12/16(Kakedah) und 20/25 (Hamatsky), die geringe-ren variieren in den Grenzen 12/18/20 bezw.25/35/45. Die feineren Sorten der Oshiugregenfinden für Failles und Moires, die mittlerenfür Bänder, sowie für alle Artikel, die einesstarken, dicken und sauberen Faden benötigen,Anwendung.
Die centrale Zone Japans erzeugt eineganze Reihe von Gregen von sehr verschieden-artigem Charakter; man trifft hier sowohl diebesten und schönsten Sorten, wie die Shimo-nita, als auch die minderwertigsten Hatchogee.Die ihrer Strangform halber „grapes-hanks“benannten, früher sehr gebräuchlichen Gregen, werden gegenwärtig nachEuropa nicht mehr exportiert; sie waren von guter Qualität, besonders dieProvenienzen Shimonita, Maybash und Maybash-Hatchogee,,in den Titern12/15 in den besten und 14/20 in den geringeren Sorten. Unter der Be-zeichnung Dschoshiu kommen in den Handel Seiden verschiedener Provenienz;die besseren Qualitäten sind Shimonita, Maybash, Ojama, Fukushima, Ta-kasaki und Tomioka, ferner Morioka und Aomori. Die den Provinzen Sbi-musa, Shimozuke und Hitatshi entstammenden Gregen führen ebenfalls denNamen Dschoshiu. Die Siushiugregen, Provenienz Naganoken , sind von
Fig. 240. Japanische Gr&ge (grapeshanks).