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Erster Band.
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Zwirnmaschinen.

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A und des Flügels B wechseln kann. Der Stuhl selbst ist geradlinig,kreisförmig oder oval (elliptisch). Vorzugsweise eignet sich das Verfahrenzur Herstellung von Poil und Trame. Die Zwirnung ist für das Auge kaumsichtbar, und der ladenzähler lässt sich erst nach voraufgegangenem Aus-kochen des Fadens fr heisser alkalischer Lauge benutzen.

Die Neuerung an den Zwirnmaschinen von Bertholon, in welchen dieOperationen des Zwirnens wie üblich erfolgen, bezweckt die Ausnutzung desfreien Raumes zwischen je zwei Spindeln. Derselbe wird auf 5 cm redu-ziert, wodurch die Aufstellung einer dreifachen Menge von Spindeln ermög-licht und nach Angabe des Erfinders eine 15 mal grössere Arbeitsgeschwindig-keit, d. i. eine um das 18 fache erhöhte Produktion erzielt wird. Gegenüberder Maximalleistuug von 2000 Umdrehungen pro Minute bei Anwendungvon Spindeln des gewöhnlichen Systems, sollen die Spindeln Bertholoneine Leistung von 12000 und mehr Umdrehungen in derselben Zeit er-geben. Fig. 257 ist ein Vertikalschnitt der Bertholonschen Maschine.In den stets mit Ol gefüllten Schalenlagern L des unteren Rahmens undden aus zwei hinten sorgfältig durch eine Schraube verbundenen Teilen be-stehenden IJalslagern J des oberen Rahmens rotieren die Spindeln B'auf welche, je nachdem Organzin oder Trame erzeugt werden soll, mit ein-fachem oder doppeltem Faden besetzte Spulen G aus Holz so aufgesetztwerden, dass sie der Rotierung von B' folgen müssen. Der Antrieb von B'erfolgt unter Vermittelung des Riemens G von dem Tambour Ä aus. DerFaden läuft von der Spule durch den am oberen eingeschnürten Ende derSpindel (der Spindelkrone M, welche später besprochen wird) befind-lichen Drahtring D\ passiert über die, sich in der ganzen Ausdehnungder Maschine erstreckende gläserne Führungsleiste AT, durch einen, an demsich gleichmassig vor- und rückwärts bewegenden Regulierungsrahmen A be-festigten Fadenführer F\ nach der Spule G\ und wickelt sich auf diese auf.Die Spulen G' sind aus Metall (Kupfer, Zink, Guss etc.) gedreht und sorg-fältig äquilibriert; ihre Bewegung empfangen sie mittels der Riemen und Schei-ben H\ auf denen sie aufliegen und welche unter Vermittelung der Kegel-räder J 1 J 2 ebenfalls von dem lambour A' aus in Bewegung gesetzt werden.Änderungen im Draht werden durch Wechseln derRäder J l J 2 erzielt. Um links- (bezw. rechts-) gängi- q

gen Draht zu erzielen, lässt man die Spindeln sich f ®

links (bezw. rechts) drehen. Die Spindelkrone M (ausHolz oder Eisen) ist konisch und trägt am oberenEnde eineu kleinen Kopf, um dessen Hals sich inzwei Windungen ein feiner Eisendraht D' so legt, L

dass seine Enden einen Durchlass für den Faden bil- Kg . 258 . Die Spindelkroneden. Die Maschine ist ruit einem Fadeureiniger ver-sehen, der mit dem Fadenführer F’ in Verbindung steht und aus einemkleinen, mit zackigen Einschnitten versehenen Rade besteht, das sich von obennach unten bewegt und dessen Rückgang durch eine kleine Kerbe verhindert