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Erster Band.
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Statistik der Mulinierindustrie. Frankreich .

woraus etwa 2 980000 kg Ouvrees hervorgehen. Es sind folgende Quanti-täten Rohseide verschiedener Herkunft verbraucht worden:

für Italien Tirol , Istrien Asien TotalOrgansin 1700000 70000 100000 1870000

Trame 800000 70000 440000 1310000

Wie man aus der am Ende des Werkes beigefügten Statistik wird er-sehen können, steigt der Import ausländischer Gregen (speciell ostasiatischerProvenienz) in allen Staaten Europas , welche Mulinierindustrie besitzen, vonJabr zu Jahr, da die produzierenden Länder, wie China, Japan und Syrien wohl schon musterhafte Hasplereien, nicht aber die genügende AnzahlZwirnereien besitzen.

Im Gegensatz zu Frankreich , welches seine Produktion an Ouvreesin der inländischen Industrie selbst verbraucht, wird aus Italien dergrösste Teil seiner Produktion exportiert.

Import roher Seide nach Italien (kg)

1866/68

1878/80

1890

1891

Grege . .

1

834300

892600

j 627190

1187 600

11600

14400

Ouvrees .

Export roher Seide aus Italien (kg)

1866/68!)

1878/80

1890

1891

Gresre .

1

1720100

2117700

2032780

3223900

3061200

2949100

Ouvrees .

Man ersieht aus obigen Zahlen, welchen Aufschwung die italienischeMulinierindustrie seit einem Vierteljahrhundert genommen hat.

Von den Anfängen des französischen Muliniergewerbes wissen wir,dass in Paris in den Jahren 1258—69 zwei Gewerbe-Genossenschaften der„filaresses“ oder Seidenzwirnerinnen organisiert wurden. In einem Hand-werkerstatut vom Jahre 1229 unterscheidet man schon einfache, du-blierte oder filierte und gedrehte Seide. In Avignon ist eine Seidenmühle imJ. 1463, dann eine 1470 errichtet worden. Aus einem Statut des XIV. Jahrh.ersieht man, dass die Körperschaft der Seidenhändler von Paris sich gegenHintergehung seitens der Zwirnerinnen, die die v Seide beim Arbeiten zubeschweren wussten, schützten. Bis zum XVI. Jahrh. blieb jedoch dieZwirnerei eine unbedeutende Hausindustrie. Bilheband errichtete 1533—54grosse Filatorien. Im J. 1537 kam ein Deutscher, Nikolaus Leyderet,von St.-Chamond nach Lyon und erbaute gemeinschaftlich mit seinemSohne Stefan Seidenmühlen. Ein Florentiner, Stratesse, machte im

*) Movimento commerciale del Regno d’Italia.