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dreht zu werden, als Einschlag benutzt. In Japan ist die Bearbeitung eineähnliche, wie in Europa , und wird teils als Hausgewerbe, teils auf Maschinenverrichtet. Die Filierung oder einfache Drehung heisst „kata-yori“, dieRechtsdrehung mehrerer Fäden „awose-yori“ und die Linksdrehung „moro-yori“, eine sehr starke Drehung mehrerer Fäden „hon-yori“ u. s. w. In China ist das Muliniergewerbe noch sehr primitiv und wird nur als Hausarbeitbetrieben, nur in der Umgegend von Kanton hat es als Industrie einigeBedeutung erlangt, die jedoch von ihrem früheren Umfang bereits eingebüsst
Fig. 266. Chinesischer Mulinierstuhl.
hat. 1847 wurden aus Kanton 40000 kg Ouvrees exportiert, 1857 ist diesesQuantum auf das Zehnfache gestiegen; gegenwärtig dürfte die Ausfuhr einigeZehntausende kg nicht übersteigen.
Die Anfänge der amerikanischen Seidenzwirnerei reichen in das Jahr1810 zurück, und unter allen Zweigen der Seidenindustrie war es die Zwir-nerei, welche die Amerikaner in qualitativer und quantitativer Hinsicht amweitesten zu bringen vermochten. Sie war stets der Gegenstand grosserSorgfalt uud Anstrengung gewesen, und die Entwickelung der Nähseiden-fabrikation in diesem Lande steht in der Geschichte beispiellos da *). DerAufschwung der amerikanischen Mulinierindustrie hat selbst auf die Artuud Weise der Gewinnung der Rohseide in asiatischen Produktionsländerneinen gewissen Einfluss ausgeübt; denn da die Rohseide in Amerika wegender hohen Arbeitslöhne weder geputzt noch sortiert wurde, so bemühtensich die Amerikaner, die Chinesen und Japaner zur Herstellung reiner, gut