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Das Konditionieren.
den eigentlichen Trockenraum D gelangt. Der kühlere Luftstrom wirddem Apparat durch einen das Rohr A umgebenden Kanal zugeführt, kommtdurch den Zwischenraum der beiden Mäntel nach oberhalb eines perforiertenDeckels und tritt durch die Öffnungen des letzteren in den Trockenraum Dein. Durch die Umschaltung der Ventilklappe V und Regulierung desZutritts des kühleren Luftstroms vermittelst eines Handgriffs, dessen Be-wegungen die Öffnungen des Deckels r auf- und abschliessen, kann dieZusammensetzung der Luftmischung im Apparat beliebig hergestellt undsomit eine konstante Temperatur erreicht werden, welche je nach der Gattungder Seide erfahruugsgemäss in den Grenzen von 110—115° variieren kann.Durch Klappe M und Röhren E gelangt die Luft nach dem zum Schorn-stein führenden Kanal.
V,
y
/yj
Fig. 267. Schnitt durch einen Konditionierapparat.
Die Stränge werden am Arme der Wage vermittelst eines Haken-kranzes frei schwebend befestigt, so dass sie gänzlich in der Trockenkammerhängen. Der heisse Luftstrom entzieht der Seide das Wasser und tritt mitFeuchtigkeit beladen durch die Abzugsrohren in die äussere Luft. DasTrocknen geschieht bis zum konstanten Gewicht, was ca. 3 / 4 bis eine Stundein Anspruch nimmt; es wird von Zeit zu Zeit kontrolliert, indem mangleichzeitig die Luftströme abschliesst. Da das Abwägen unter Abschlussder äusseren Luft geschieht, so läuft die Seide nicht Gefahr, die Feuchtig-keit wieder aufzunehmen.
Die Wärme der abziehenden Luftzüge wird in Konditionierapparateneiniger anderer Systeme, wie von Milesi der Turiner Anstalt, in der Weise