Waschen des Floretts.
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schlag gebracht worden J ). Nachdem das Rohmaterial in üblicher Weisevorbehandelt worden ist, wird es in passende Kessel gebracht. Diese sindmit Wasser gefüllt, dem ungefähr 1 °/ 0 Bauchspeicheldrüse in zerteiltem Zu-stande, oder eine entsprechende Menge von in Glycerin oder Salz konser-vierter Bauchspeicheldrüse und 1 / 4 °/ 0 doppeltkohlensaures Natron zugesetztwerden. Die Aufnahme des Lösungsmittels kann durch Arbeiten im Va-cuum beschleunigt werden. Nachdem das Material vollständig eingeweichtist, wird die Masse in geeigneter Weise bis auf 40° erhitzt und in dieserTemperatur erhalten, bis die Auflösung der Pektinstoffe stattgefundenhat. Durch die in der Drüse enthaltenen Pankreatinstoffe wird hier einUmwandlungsprozess eingeleitet, bei dem wie bei der Verdauung die un-löslichen Kohlenhydrate, pektin- und wachsartigen Körper in lösliche Stoffeverwandelt werden. Der Prozess dauert verschieden lange, für die Kokonsder Anth. mylitta 24, für die der Anth. Pernyi 36 Stunden. Nach derBehandlung wird die Flüssigkeit ab-gelassen und das Material mit reinemWasser nachgewaschen.
Man ist auch auf die Idee ge-kommen, den Vorgang, der die Ver-kittung einzelner Fasern im Florett-material löst, vermittelst gasförmigerStoffe zu bewirken und in dieser Weiseder Faser ihren gesamten Bast zu er-halten, so dass sie die mechanischenProzesse des Klopfens, Reissens etc.ohne den geringsten Schaden durch-machen kann. Entsprechend der zurErzeugung der Gase angeweudetenSubstanz, deren Zersetzung oder Ver-dampfung entweder grössere Hitze er-fordert oder bei gewöhnlicher Tem-peratur vor sich geht, werden Appa-rate benutzt, die den Karbonisieröfen mit Säuredämpfen gleichen oderaus einem mit Dampfheizung versehenem Behälter bestehen, in wel-chem die Verdampfung der betreffenden Flüssigkeit selbst vorgenommenwird. Diese Substanzen bezw. ihre Dämpfe sind schweflige Säure, gas-förmige Kohlenwasserstoffe, Benzin, Petroleum, vorzugsweise aber Schwefel-kohlenstoff. Die Dämpfe werden nach der Einwirkung in die Kondensatorenabgeführt und dort verdichtet. Da keinerlei Faserbestandteile gelöst werden,so ergiebt das Verfahren naturgemäss auch grössere Ausbeute 2 ).
Die Anwendung der Elektrizität ist meines Wissens zum Zweck des
Fi g. 3. Warmwascbmascbine.