Das Putzen.
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sehen, aber festen Faserstoffes hindurchgeleitet, wobei sie infolge der dabeistattfindenden Reibung an Glanz und Geschmeidigkeit Zunahmen.
Man könnte die Leistung der Putzmaschinen als sehr zufriedenstellendbezeichnen, wenn ihre Wirkungsweise die Elastizität des Fadens nicht zusehr beeinträchtigte. Eine Putzmaschine für Florettgarne der einfachstenKonstruktion arbeitet in folgender Weise: Der zu putzende Faden wickeltsich von einer Spule ab, umschlingt die Putzröllchen einmal ganz und windetsich schliesslich auf eine andere Spule auf. Die Putzröllchen sind an einem(zuweilen hufeisenförmigen) Träger drehbar angebracht und haben die Formgewöhnlicher Schnurrollen mit spitzwinkligem Einschnitt. In dem letzterenläuft der Faden. Die Aufwickelspule wird durch Friktion bewegt und ziehtden Faden von der Aufsteckspule ab.
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Fig. 79. Schema der Putzmaachine. Fig. 80—81. Lagerung der Putzwalzen.
Für feine Garne stehen die Putzzeuge still und nur die Putzrollenwerden von den um dieselben geschlungenen und fortlaufenden Fäden inBewegung gesetzt. Geht die Drehung des Fadens über gewisse Grenzenhinaus, so wendet man aushilfsweise oscillierende Bewegung des Putzzeugesau. Ebenso wird dem Rollenträger, um die Putzarbeit bei gröberen Garnenintensiver zu machen, eine vertikal oder horizontal hin und her gehendeBewegung gegeben.
Der Abstand der einzelnen Rollen voneinander wird so gewählt, dassdas Umschlingen des Fadens bequem mit der Hand bewerkstelligt werdenkann. Ist der Faden um eine gewisse Anzahl solcher Rollen geschlungen,so wird er mit einer bestimmten Schnelligkeit über dieselben hinweggezogen.Die Tourenzahl der dadurch in Umdrehung versetzten Rollen ist gleich derSchnelligkeit des Fadens in Metern dividiert durch den Umfang der Rolle.Es ist einleuchtend, dass die Rollen nicht schwer beweglich sein und nichtZurückbleiben dürfen, da sonst der mit einer Schnelligkeit von 250—300 m