Band 
Zweiter Band.
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Putzmaschinen.

Auf den Traversen M und M° des Maschinenrahmens L sind die Faden-spannsupporte B' und die Drehachsen für die Hebel II befestigt. Die RollenA, B, C, D tragen frei die Spindelschlitten E, welche durch den ZugdrahtG und die Feder F auf die ersteren gepresst werden. An der Sohle sinddie Spindelschlitten mit Leder e zur Erreichung guter Adhäsion besetzt.Die letztere wird noch durch Adhäsionsfett erhöht. Auf der Traverse Msitzt die Abwindespule und der Fadenspauner, der aus einem festen undeinem regulierbaren beweglichen Stiftensupport besteht, zwischen welchender von der Spule Q kommende Faden durchgeht. Durch entsprechendesVerstellen einer weiter unten beschriebenen Vorrichtung ist man im stände,dem Faden eine beliebige, konstante Spannung zu erteilen und dieselbeohne Berührung des Fadens wieder aufzuheben. Vom Fadenspanner gehtder Seidenfaden um die auf dem Schlitten E angebrachten Spindeln R her-um. Der Schlitten selbst besitzt eine rasch hin und her gehende Bewegungund presst mit seiner unteren, lederbeschlagenen Seite gegen die RollenA, B, C und I). Diese letzteren sind an der Stelle, wo die Spindelschlittendarüber liegen, an der einen Hälfte des Umfanges etwas stärker, als an deranderen. Die Rollen drehen sich in der auf der Zeichnung angedeutetenWeise und sind so gestellt, dass während einer halben Umdrehung dieRollen A und C ihren grösseren, und die Rollen B und I) ihren kleinerenRadius, bei der nächstfolgenden halben Umdrehung aber umgekehrt die Rol-len A und C ihren kleineren und B und D ihren grösseren Radius nachoben haben. Jedem Schlitten entspricht ein Hebel II, dessen Winkel II lund H 2 die Ausrückung in der Weise bewirken, dass der erstere gegen denSpindelschlitten stösst und der zweite die Supporthehel N mit der Auf-wickelspule von der Friktionswalze s aufhebt. Jeder Spindelschlitten ent-hält hintereinander, d. i. in seiner Längsrichtung, eine Anzahl Putzerspindeln(810 Stück), um welche der Faden geschlungen wird. Die Rollen A und

f CfCfffc'/c

Fig. 8384. Fadenspannvorrichtung.

C befördern, wenn ihr grösserer Teil das Leder berührt, den Schlitten nachvorwärts, während in der nächstfolgenden halben Umdrehungsperiode dieRückbewegung des Schlittens erfolgt. Auf diese Weise resultiert eine ge-