Putzmaschinen.
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radlinige, regelmässige und geräuschlose, oscillierende Bewegung des Schlit-tens. Durch die rasche Abwickelung beim Hin- und Hergehen unter lang-samem Fadenvorschub wird die Putzarbeit geleistet. Die verstellbare Faden-spannvorrichtung ist folgendermafsen konstruiert. In der Platte B' (Fig. 83-84)sitzen einige polierte Stifte Ä. Zwischen die letzteren können die Stifte C ge-schoben werden, die auf der oberen Platte D' entsprechend angeordnet sind.Demgemäss hat die Platte D' ein kammartiges Aussehen. Die Verstellvor-richtung besteht aus dem in B' gestützten Schiebriegel E ', welcher in denSchlitten d' eingreift, der mit D' durch die Regulierschraube F' verbundenist und ein Gleiten von D' in B' ermöglicht. Indem man die beweglichePlatte D' mehr oder weniger heraus, also die Stifte Ä und C mehr oderweniger ineinander schiebt, kann man die Spannung des zwischen diesenStiften hindurchgehenden Fadens in beliebiger Weise regulieren.
Bei vielen üblichen Garnputzmaschinen wird der zu putzende Fadenvon den letzten kleinen Walzen des Putzapparates über einen besonderenFadenleiter, die sogenannte Weisung, zu den Auflaufspulen geleitet; dieseWeisung besteht z. B. aus einer in der Längsrichtung der Maschine an-gebrachten und von einem beliebigen Excenter oder dergleichen auf undab bewegten Stange, über welche die Fäden laufen. Bei der Maschine vonNeumann-Schellenberg 1 ) fällt die Weisungsstange als Fadenleiter fort.Auf der gegen die Auflaufspulen gelegenen Seite befinden sich dafür dieeigentlichen Putzapparate in auf und nieder gehender Bewegung, so dasssie selbst eine Weisung bilden und die Lage des auflaufenden Fadens aufden Spulen bestimmen. Ein Beispiel dieser Neuerung ist in Fig. 85 dar-
Fig. 85. Putzzeug von Neumann • Schellenberg.
gestellt. Der Putzapparat P mit den Putzwalzen b ist bei d am Maschinen-gestell drehbar und ruht auf einer Stange, die durch eine beliebige Excenter-vorrichtung auf uud ab bewegt wird. Die Fäden werden, nachdem sie durchgeeignete Führungen uud an Sengvorrichtungen vorüber geleitet wordensind, um die Putzwalzen b geschlungen und von den Aufwickelspulen Aaufgewickelt. Inzwischen macht der linke Teil des Putzapparates die er-
l ) Schweizerisches Patent 5651 (1892).
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