Verfahren von Lchner.
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durch ständiges Abziehen jedoch innerhalb dieser Flüssigkeit beliebig feingezogen wird. Der Überdruck der Kollodiumflüssigkeit darf nur ein sehrgeringer sein. In einer der genannten Flüssigkeiten des Bassins G löst sichder Äther, Alkohol und Holzgeist des Kollodiums zum grössten Teil aufund es entsteht ein fester seidenähnlicher Faden. Durch den Zufluss Hfliesst beständig etwas neue Flüssigkeit zu, und durch das Rohr h wird diemit Äther, Alkohol, Holzgeist versetzte Flüssigkeit beständig abgeführt,welche in eigenen Apparaten wieder in ihre ursprünglichen Teile abdestil-liert wird.
Fig. 106. Maschine zur Herstellung künstlicher Seide von Lehner.
Die Fäden i werden durch die Haspel L beständig abgezogen und laufenbei k zusammen. Hier tritt auch nötigenfalls der mit zu verzwirnendeFaden aus anderem Material hinzu, der auf einer Spule M aufgewickelt istund bei in durch eine feine Öffnung des Bodens '/* in den Apparat gelangt.Bei n gehen die Fäden durch eine geteilte, enge, mit Schnurscheibe ver-sehene Röhre 0, welche durch eine weitere Schnurscheibe P in Rotationversetzt wird, wodurch die Fäden Zwirnung bekommen. Durch den Lauf-und Führungsstock li, welcher eine hin und her gehende Bewegung erhält,werden die Fäden spiralförmig auf den Haspeln aufgewickelt.
Der Raum K, in welchem sich Haspel und Fäden befinden, ist mög-lichst luftdicht abgeschlossen und zwar in der Weise, dass man durch Offneneines Deckels oder Schiebers leicht zu jeder Spule gelangen kann. Nachder Zeichnung erfolgt der Abschluss durch die mit Glastafeln versehenenDeckel x, y (für jede Spule einen eigenen), welche am Scharnier aufklapp-