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Zweiter Band.
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Struktur der wilden Seiden.

und von bräunlicher Färbung; sie nähert sich somit den exotischen wildenSeidenarten; der Hollunderspinner, eine nahe verwandte Species, liefertSeide, die auch in der Struktur der wilden gleicht.

Die wilden Seiden bestehen, ebenso wie die echten, aus zwei Faser-elementen, die meist mit keilförmig zugespitzten Seiten einauder gegenüber-liegen und durch unregelmässig gelagerten Bast zusammengehalten werden.Der letztere scheint noch brüchiger zu sein, als bei der Maulbeerseide, denn

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Fig. 119—121. Mikrosk. Bilder der Fasern von Anther. Pernyi, Bomb, mori und Theophila mandarina.

unter dem Mikroskop erscheint er als eine körnige, lose an der 1 aser an-liegende Schicht. Während die Maulbeerseide ganz homogen, hyalin undstrukturlos ist, zeigt sich bei den wilden Seiden eine ausgeprägte, mehroder minder scharfe Längsstreifung, welche auf einen doppelten Ursprungzurückzuführen ist. Wie v. Höhuel gezeigt hat, besteht die wilde Seiden-faser aus einer Grundmasse, in die einzelne Fibrillen (Faserelemente im

Fig. 122. Querschnitt der Tussahfaser.

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Fig. 123. Mikrosk. Bild des Tussahquersebnitte.

eigentlichen Sinne) von rundlichem Querschnitt und äusserst geringem Durch-messer (0,3—1,5 jj.) eingebettet sind. Die Verteilung dieser Fibrillen ist ander Oberfläche der Faser dichter als im Inuern. In ihrer chemischeu Zu-sammensetzung scheint die Grundmasse von den 1 aserelementen nicht sehrverschieden zu sein, nur ist sie gegen gewisse chemische Reagenzien weniger