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Das Bleichen.
kann etwas höher (50 bis 60°) erwärmt werden; die Vorsichtsmafsregelnbetreffs der allmählichen Zugabe von Farbstoff und der allmählichen Stei-gerung der Temperatur sind hier darum aber noch dringender.
Das Bleichen der assouplierten Seide kann nach verschiedenen Methodenbewirkt werden. Für helle Farben wird in der beim Königswasserverfahrenbeschriebenen Weise mit einem Gemisch von 7 T. Salzsäure, 3 T. Salpeter-säure und 1 T. Schwefelsäure vorgebleicht; nach dem Waschen wird ge-schwefelt und assoupliert. Für weisse Souples besteht die Operationsreihein Einweichen in Seifenwasser, Waschen, Bleichen mit Königswasser, Seifen,Schwefeln, Assouplieren und Schwefeln. Man wendet in einigen Fabrikenauch Hydrosulfit oder Wasserstoffsuperoxyd an. Der übliche Gang desBleichens für verschiedene Seiden ergiebt sich aus folgender Zusammen-stellung.
Für mittlere Nuancen:
1. Sodieren.
2. Behandeln mit Kö-nigswasser.
3. Waschen.
4. Schwefeln (1).
5. Assouplieren.
6. Waschen.
1. Einseifen.
2. Schwefeln (2).
3. Assouplieren.
4. Waschen.
Für helle Nuancen:
1. Einseifen.
2. Schwefeln (2).
3. Waschen.
4. Seifen.
5. Schwefeln (3).
6. Assouplieren.
7. Waschen.
1. Einseifen.
2. Schwefeln (3).
3. Waschen.
4. Seifen.
5. Behandeln mit Kö-
nigswasser.
6. Waschen.
7. Schwefeln (3).
8. Assouplieren.
9. Waschen.
0 Die eingeklammerte Zahl bedeutet 1X12 Stunden u. s. w.