Färbeapparate.
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exakt gearbeiteten Führungen liegen und durch starke Spiralfedern überallgleichmässig gegeneinander gedrückt werden. Der Apparat wird mit derHand betrieben und hat an jeder Seite einen geeigneten Zufiihrungs- undAblegetisch aus widerstandsfähigem Holz; er kann auf einen fahrbarenBock oder direkt auf die Farbbiitten verschiedener Breite aufgeschraubtwerden.
• Bekanntlich spielt die Schleudermaschine (Centrifuge) in der Seiden-färberei eine grosse Rolle, und ihre Konstruktion sowie Handhabung be-einflusst die Resultate, namentlich in der Erschwerungspraxis. Es scheintüberflüssig, auf die Bauart der gewöhnlichen Centrifuge einzugehen, es mögenur erwähnt werden, dass in neuerer Zeit auch Centrifugen mit säure-beständigem Einsatz aus Glas, Porzellan, Thon, Blei u. s. w. in jeder Grösse
C-16«1.Ib!P2IC.
Fig. 138. Schleuderraaschine mit Dampfmotor.
und mit hoher Tourenzahl gebaut werden *). Die Wiedergewinnung derBeizflüssigkeit kann damit in ungleich vollkonnnnerem Mafse erzielt werden,als mittelst des Quetschapparates.
Auch Kammzugfärbeapparate sind für die Florettseide in Vorschlaggebracht worden; in letzterer Zeit ist das Färben der losen Seide, nämlichder Seidenabfälle und des Kokonmaterials nach dem Desintegrieren undOffnen, in einer dem Obermaierschen Apparat aualogen Maschine mit gutemErfolg versucht worden. Das Verfahren von Longmore 2 ) bezweckt dasFärben von Faserbärten der Florette in der für Kammzug üblichenWeise entweder vor oder nach dem Kämmen vermittelst eines Drahtgitters,auf dem man das Material, in eine Anzahl Schnitte zusammengelegt,