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Erster Band.
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Das Problemscliach des Mittelalters.

enthält nicht blos Aufgaben, die ich in dem arabischen Codex aufgefundenhabe, sondern auch andere, die nur in den persischen Manuscripten Vorkom-men. Diese vier Werke haben also aus alten arabischen Quellengesc höpft. Die Codices 7515, 260 und 16856 haben erstens gegenseitigaber dann auch zweitens jeder für sich alte Schachprobleme mit dem spa-nischen Codex gemein, der seinerseits gewiss nie Quelle für alte persischeSchachwerke gewesen ist. Diese höchst wichtige historische Verkettungder arabisch-europäischen Schachtradition werde ich augenblicklich aus denQuellen nachweisen.

2. Spanisches Schach.

Durch höfliche Vermittlung des Herrn Professor Carl Justi , als er imWinter 1872/73 in Madrid war und auch das Escorial besuchte, hege ich dieHoffnung, von Don Dario Cordero eine vollständige Abschrift des schonvorhin genannten spanischen Alonso-Manuscripts zu erhalten. Bis dahin muss ichmich auf ein schönes Album, in Quartformat , das Mr. Rimiugton Wilson mirseitdem freundlichst geliehen hat, verlassen. Dies Album wurde nach einer1856 von de Gayangos gemachten Copie einer alten, wie es scheint 1334 da-tirten weniger vollkommenen Abschrift des betreffenden ManusCriptes (in derBibliothek der Academie der Geschichte zu Madrid angefertigt und hat fol-genden geschriebenen Titel:

The Alphonsine Chess Manuscript . The 103 Chess Problems inthis Album are those of the beautiful Manuscript Volume, one of the gemsof the Escurial Library, which was executed for Alfonsfo X. King of Castile,about the Middle of the 13 th Century, and which is probably the earliestEuropean work on the game extant. This splendid MS. is described [on thecover and] in the Catalogue of the Liberary as,

Jugeos diversos de Axedrez, dados y tablas , con sus explicaciones,ordenados por niandado del Rey D. Alonzo el Sabio.

Der halborientalische äussere Charakter der Handschrift wurde schon nachspanischen Quellen bemerkt, dass aber auch innerlich, d. h. schaclilich nochder arabische Stoff vorherrschend war, ersieht man aus diesen Problemenauf den ersten Blick. Nach einem eingehenderen Studium der Aufgaben fandich verschiedene ältere arabische oft ganz unverändert wieder. Um so wichti-ger wird nun die Frage nach dem Alter des Manuscriptes. Von dem spa-nischen Titel sagt schon de Castro (II. 650), dass er von späterer Hand(este titulo de letra mas moderna que la del Codice) auf dem Umschlaggeschrieben sei. Der Codex selbst umfasst, wie Prof. Justi an mich schreibt,97 Folioseiten und wird von de Castro a. a. 0. beschrieben: Estra Obraestä MS. en la real Biblioteca del Escorial en un Codice en fol. max.enquadernado en pasta, escrito en pergamino, letra abultada y hermosa,del tiempo de este Soberano, sin foliacion, lleno de estampas en queestun figmados todos los juegos de que trata, con su respectivo tablero encada uno de los juegos, y en cada uno de los distintos modos de jugarlos;los tableros estän enmedio y ä sus lados figurados diversos personages convaricdad de ropages, que representan ä los quejuegan y d los que estdd viendojugar: estän todos en ademan de estdr discuriendo entresi sobre lasjugadas6 lances de aqueljuego: unos seftguran en träges de Rey es, otros de Reynas,otros de Monges, otros de sagleres, y todos laspintados toscamente: todaslasini-ciules son de encarnaclo, y todas las pinturas de diversos colores. Estä en elestantej. T. 6 ytieneenlasobregudado este titulo... Dann theilt er aus der Vorrede