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Erste Epoche:
aber allerdings von Cox bereits (am a. 0. p. 501) als indischer Name des Tburmesangegeben worden; und daher scheint Fortes dasselbe genommen zu haben, wie erdenn ja ausdrücklich (hist. p. 297) bekennt, dass es eben die Arbeit von Cox war,welche ihn zu seiner eignen Theorie über das Schach geleitet habe. — Höchst eigen-tümlich sodann ist die Berichtigung, welche (hist. p. 291 not. 2) der Angabe vonJones zu v. 11: „the commentator on the Puräna observes that the horse who hasthe choice of eight moves from any central position must be preferred to the shipwho has only the choice of four“ zu Theil wird: „what is here attributed to thecommentator is really part of the text, as we know from its being in the samekind of metre with the rest of description“; es handelt sich hierbei um das Scho-lion: naukdyäf catväri padäni, afvasyä’ shtau padäni ity ädhikyam afvasya, welches,in dieser Form wenigstens, denn doch wahrlich unmetrisch genug lautet! — DasMerkwürdigste aber ist, was wir hist. p. 295 in Bezug auf Jones’ Uebersetzung deszwölften Verses zu lesen bekommen: „this stanza or sentence is not to be foundin either of the texts to wliich I have had access; and I shrewdly suspect (!)that it is concocted (!) by the two sages themselves [womit Sir W. Jones undRädh&känta gemeint sind!] in Order to bear out their assertion respecting the ima-ginary power they have already conferred on the Elephant“. Dies übersteigt docheigentlich alle Begriffe. Allerdings fehlt v. 12 bei Forbes selbst (s. oben), aber beidevon Forbes angeblich benutzte Texte haben ihn, und die unbegreifliche Süffisance,mit der er dies in Abrede stellt, findet ihres Gleichen nur in der Leichtfertigkeit,mit der er sich nicht entblödet, zwei Männer wie Jones und Rädhäkänta geradezu derwissentlichen Fälschung zu zeihen! — Nach dem Vorstehenden glaube ich denn inder That meinerseits zu der Annahme berechtigt zu sein, dass Forbes, wie sehr erauch Jones gegenüber seine eigene Vergleichung des Original-Textes wiederholentlichhervorhebt, dennoch faktisch die beiden Texte, von denen er dies aussagt, Q. so-wohl wie S., gar nicht selbst eingesehen, sondern nur eine von einem Anderngemachte mit den obigen Lücken und Fehlern behaftete englische Uebersetzungdes betreffenden Textes benutzt hat.“
Prof. A. Weber: Einige Daten über das Schachspiel nach indischenQuellen. (Auszug aus dem Monatsbericht der Königl. Akademie derWissenschaften zu Berlin. 8. Februar 1872. Gesammtsitzung der Aka-demie. S. 59—89.)
Diese ausgezeichnete Abhandlung bringt nicht blos die erste vollständige undtreue Uebersetzung, sondern auch zugleich den oben mitgetlieilten Sanskrittextselbst. Nur müssen hier die folgenden, mir später mitgetheilten Daten erwähntwerden über Rädhäkänta. Nach der im Eingänge des Supplementbandes des(jabdakalpadruma (1857) befindlichen Nachricht über die Familie des Rädhäkäntawar dieser geboren <jake 1705 = A. D. 1783 und starb 19. April 1867; war somit alsJones 1794 starb erst elf Jahr, und als er 1790 seine Abhandlung drucken liess,sogar erst sechs Jahr alt. Wie stimmt die Thatsache mit den Aeusserungen Jones’:my friend Radhacant (As. Res. II, 161) und: as R. and his preceptor Jagannathare both employed by government in compiling a digest of Indian laws (As. Res. II, 165) ?Oder sind die Angaben des (jabdakalpadruma falsch? Nicht wahrscheinlich, dennsie sind zehn Jahre vor Rädhäkänta’s Tod erschienen! Rädhäkänta, der Gewährs-mann des Jones, und R., der Herausgeber des Sanskrittextes, sind also wol nichtidentisch und könnte der erste R. noch immerhin das Tschaturanga im Bhavishya-Puräna gelesen haben. Glücklicherweise hat dies für das Alter des Schach wenigzu sagen, da die Purana’s nicht so alt sind, als man früher behauptete, ja nachneueren Ansichten keine dieser Schriften über das X. Jahrhundert unserer Aerahinausgeht.