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Die Richterin : Novelle / von Conrad Ferdinand Meyer
Entstehung
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34
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ist in einen Hinterhalt gefallen. Er schlug um sichwie ein Rasender und unser Sechse wichen vor ihm,die einen verwundet, die andern um es nicht zu wer-den. Doch sein Pferd rollte in den Abgrund und erselbst verirrte sich auf eine leere Felsplatte, wo wirein Treiben auf ihn anstellten und ihm hinterrücks einlanges Jagdnetz über den Kopf warfen. Denn derHerzog wollte ihn lebendig fangen, um ihn über dieWege des Franken unsers Verderbers auszufragen.Der Trotzkopf aber verschwieg alles, auch den eigenenNamen. Da legte der Herzog den Pfeil auf denBogen und" Rachis that einen grausamen Pfiff.Du lügst! er lebt!" rief das Mädchen muthig.Vorläufig. Der Herzog drückte nicht ab, dennjetzt wird die Geschichte lustig das junge Weibeines der Unsrigen, eine freigegebene Eigene der Rich-terin, wenig älter als du"

Mein Gespiel Brunetta, das Kind Faustinens"Gerade diese sprang dazwischen.Bei der durch-löcherten Seite Gottes," heulte sie,der arme Herrträgt das Wulfenhorn und ist kein Anderer als derSohn des Comes, der im Steinbild auf Malmortliegt. Seine leibliche Schwester, Herrin Palma , hat