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Die Richterin lauschte.
„Stemma, du bist noch jung, und auch ich binjung geblieben, wenig älter als da wir uns liebten,"schluchzte Peregrin zärtlich.
„Wir liebten uns," sagte Stemma.
„Du lägest in meinen Armen!"
„Wo dich der Judex überraschte und erwürgte,"sprach sie hart. Peregrin ächzte und Flecken wurdenan seinem Halse sichtbar. „Er lud mich auf einMaulthier, zog mit mir davon und warf mich in denAbgrund."
„Peregrin, ich habe geweint! Aber besinne dich:dein ist die Schuld! Bin ich nicht dreimal vor dichgetreten, mein Bündel in der Hand? Habe ich dichnicht drohend beschworen, mit mir zu fliehen? Werwollte Fuß neben Fuß in Armuth und Elend wandern?Du aber erblaßtest und erbleichtest, denn du hast einfeiges Herz. Ich liebte dich und, bei meinem Leben!— wärest du ein Mann — Vater, Heimath, alleshätte ich niedergetreten und wäre dein eigen ge-worden."
„Du wurdest es," flüsterte der Schatten.
„Niemals!" sagte Stemma. „Sieh mich an: gleiche