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eisensteinsgänge sind in der Regel nur als Ausgehende vonBleigängen zu betrachten, wie am Kahleberg bei Zellerfeld,auf dem zellerfelder Hauptzuge und am Galgensberge beiClausthal .
§. 18. Grauw ackensandstein.
Ein wirklicher Sandstein im Gegensatze gegen Grau-wacke ist die ausgezeichnetste Gebirgsarr dieser Gruppe.Außerdem gehört dazu ein sandiger Schiefer mit vielem Glim-mer, der auch zum Theil schon Thonschiefer wird, sich aberimmer durch den sehr hervortretenden Glimmer auszeichnet.Der Sandstein selbst ist von gelblichweißer Farbe, kleinkörnigund zum Theil von kalkigem Bindemittel, anderer Seits aberauch sehr kieselig, so daß er dem splittrigen Quarzfels nahekommt. Bisweilen verfloßt sich der Kalk so sehr in die kie«selige Sandsteinmasse, daß man wie am Siekum brauchbareSchleifsteine daraus brechen könnte. Auch zeigt er sich durchEisenorydhydrat ochergelb und braun gefärbt. Ausgezeichnetist dieser Sandstein durch seine Versteinerungen, wovon ereinen sonst am Harze ganz unbekannten Reichthum zeigt.Sie charakterisiern ihn vorzüglich, sowie sie überhaupt dieAbsonderung dieser Gruppe rechtfertigen müssen. *)
Es finden sich fast nur Abdrücke und Steinkerne, höchstselten Theile des Schalengehäuses selbst, wie z. B. bei einerTerebratel der Sammlung des Herrn Doctor Jordan zuClausthal . Als Gattungen und Arten lassen sich mehr oderweniger sicher in dem Gestein an der Schalk, vom Kahleberg,Bocksberg und Kronsfeld unterscheiden:
1. Orthoceratiten, etwas unsicher. Hierher gehört viel-leicht ein Fragment des Steinkcrns eines ansehnlich langke-gelförmigen Körpers, der an der Basis einen Durchmesservon fast 2 Zoll hat und wenn die Zuspitzung ganz gleichför-mig fortgegangen ist, eine Länge von 6 bis 7 Zoll gehabt
«) Die folgende nähere Bestimmung dieser Versteinerungen verdankeich den Mittheilungen meines gelehrten Freundes des jünger»Herrn O>. und Bergmcdicus Mehlis zu sslausthal.