k) Auch findet sich noch eine siebente Art Terebratelen,gleichfalls glatt, wie die beiden vorher genannten. Sie isthoch gewölbt, länger als breit.
4. Stylastriten:
Der Lncrinitss epitlioriius Loklotk. kommt in sehr vie-len Fragmenten vor, in Säulenstücken und Abdrücken vonGliedern. Letztere sind von sehr verschiedener Größe, von6'" bis kaum im Durchmesser. Die Form wechselt vonder runden in die elliptische. Auch die Höhe der Gliedernicht gleich, die größten sind 1'/-'" hoch. Der Durchmesserder Gliederstücke ist theils kaum merklich oben und unten ver-schieden; andere laufen aber auch deutlicher etwas konisch zu.Die Flächen der Glieder sind stets strahlig gezeichnet, dieStrahlen eng, in der Zahl verschieden von 30 bis über 50,gewöhnlich besonders bei größeren Flächen näher an denRändern dichotomisch, oder noch mit zwischengeschobenen kür-zeren Strahlen versehen. Der Darm oder die innnere Röhrezeigt sich immer rund und eng, nie deutlich eckig fünfwin-kelig oder lappig. An vollkommen erhaltenen Abdrücken derGliederflächen bemerkt man in der Mitte einen dünnen ziem-lich hervorragenden Stiel, der die Ausfüllung der Darmhöhlebildet. Um den Stiel oder die Röhre liegt eine Vertiefung,um diese herum ein erhöhter wulstförmiger Ring der oft nochganz platt ist und noch keine Strahlen zeigt, an dem dieseaber auch oft schon beginnen. Fünfstrahlige blumige Zeich-nungen, wie an vielen Abdrücken vom Rammelsberge kommenbei den Schalker Entrichten und überhaupt bei denen desgelblich weißen Sandsteins nicht vor. Eben so wenig findetsich ein fünflappiger Darm, wie bei den Enkriniten der elbin-geröder Eisensteinslager. Schlot he im hat den Enkrinitenvon Rübeland und Elbingerode nicht von dem der Schalkgetrennt und also wahrscheinlich einige Arten zusammen ge-worfen. Er g> bt übrigens an, daß aus dem Hauptarme seinerEpirhonien Seitenarme auslaufcn. Dieß bleibt aber für dieSchalter ungewiß; obgleich die verschiedene Größe der Glie-derabdrücke darauf schließen läßt. Auch sind vielleicht die