Band 
Erster Theil.
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diese Steine dem Granitgebirge selbst angehören; denn wennsie auch einzeln wie der Hornfels an einigen Puncten in denSchichtungsverband des Schiefers eingehen, so sind sie dochanderwärts wieder davon getrennt, und die Schichtungsrich-tung des Schiefers stößt vor dem Ringe ab, in welchem diegenannten Gesteine den Granit umgeben. Es läßt sich nichtverkennen, daß die Ansicht von einem Empordringen desGranits zwischen dem Schiefer Wahrscheinlichkeit gewinnt,wenn der eben besprochene Ring als durch diese Katastropheverändertes Schiefergebirge betrachtet werden darf*), wel-ches durch den Granit gehoben zum Theil noch auf seinenKuppen aufsitzt, wie der Hornfels auf der Achtermannshöheoder am Rehberge und Sonncnberg. Aber so geistreich dieseAnsicht auch ist, es muß ihr dennoch entgegengestellt werden,daß der Schiefer, wo wir ihn in der Nähe des Granits inseiner unveränderten Natur beobachten, weder überschlägt,noch mantelförmig umlagert. Bestimmte Beobachtungen einessolchen Verhältnisses sind wenigstens nicht bekannt.

Nun kann freilich angenommen werden, daß die aufge-richteten Flächen der Schieferschichten ihre Stellung einernordwestlich wirksam gewesenen Kraft verdanken. So wärealso der Grund von der Erhebung des Harzes vielleicht in derLüneburger Heide zu suchen. Oder es könnte auch angenom-men werden, daß das Schiefergebirge einer Einsenkung dersonst horizontal gelegenen Schichten nach Süden seine jetzigeSchichtenstellung verdanke. Doch bleiben wir bei mechanischenKräften stehen: so ist ungeachtet aller solcher Annahmen nochimmer die Kraft nicht erkannt, mit welcher der Granit ausder Tiefe heraustreten konnte, ohne die gehobenen Schichten,zwischen welchen wir ihn am Harze erblicken, nach allen Sei-ten hin zum Ueberschlagen zu bringen oder wenigstens man-telförmig um sich herum aufzurichten. Die Annahme, daßder Granit des Harzes die Hebung der Schieferschichten in

*) Ueber Len Harz. Ein Schreiben des Hrn. v. Buch au Hrn. Berg-rath Freiesleben. Levnhards Laschend. Jahrg. 1824. p. 5vo.

Das Harzgebirgc. 1. Thl. ^