Band 
Erster Theil.
Seite
162
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4) Am Jberge bei Grund, auf pyramidalem Kalkspath.

5) Von besonderer Klarheit fand man ehedem Berg-krystalle in den Halden des verlassenen hausherzberger Zugesbei Zellerfeld. Sonst wird noch angeführt die Gegend ober-halb Nübcland, wo er sich in großen Quarzfelscn am Bode-ufer finden soll; der Büchenberg bei Elbingerode , der Auer-berg bei Stollberg und die harzeburger Forst, wo Drusen-löcher im Quarze, den der Grünstein einschließt, ihn angeb-lich enthalten.

c) Gemeiner Quarz.

1) Bei Clausthal , sehr häufig auf den sämmtlichenGruben des burgstädter Zuges, sowohl derb als Gangmassemit Kalkspath, wie auch krystallisirt in den Drusenlöchern.Die Krystallform ist gewöhnlich die einfache sechsseitige, sel,tener die doppeltsechsseitige Pyramide mit abgestumpfter ge-meinschaftlicher Grundkante, welches auf die Säulenformhindeutet. Am seltensten finden sich pyramidale hohle After-krystalle von Kalkspath herrührend; weniger selten zeigt ersich zerfressen, zellig und mit Eindrücken, und zwar am aus-gezeichnetsten auf den Gruben Dorothea, Caroline und eng-lische Treue mit Bleiglanz. Bei dem von letzterer Grubesind die Zellcnwände bisweilen so dünn wie Papier .

Die Gruben des rvsenhöfer Zuges enthalten wenigerQuarz. Bisweilen sind die Schwerspathkrystalle mit kleinenund sehr kleinen Quarzkrystallen bestreut. Auf der Eisen-steinsgrube Neuhang am Galgensberge finden sich Quarzkry-stalle mit Demantglanz und bunt angelaufen.

2) Bei Zellerfeld auf den Gruben des Hauptzngeskommt der Quarz eben so häufig und fast noch häufiger alsauf dem burgstädter Zuge bei Clausthal vor. In den obernTeufen der jetzt verlassenen Gruben, besonders der GrubeBleifeld, waren die Wände des zelligen Quarzes oft mitnadelförmigen Krystallen von Weißbleierz ausgekleidet. DieGrube Neuer-Sanct-Joachim liefert gegenwärtig noch sehrausgezeichnete Stücke von zerhacktem Quarz, welcher sichüber krystallifirtem Schwerspath gebildet hat; anch finden