Band 
Erster Theil.
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Verkrüppeln ihrer jungen Triebe schädlich, z. B. Olii^somel«kini I,inu., (Or^ptooeplislus kivi ksdr.), Olrermss^bie-

tis. Endlich ist der Harzwaldwickler (Dortrix Iiero^niae)beständig thätig, die Stämme ganz oder theilweise zu entna-deln. Er kommt alljährlich ziemlich häufig vor, jedoch istsein Schaden selten von großem Belange.

Der Schaden, welchen das Rothwild den Fichtenwald»««gen zufügt, ist zweifach; durch das Abästen und Verbeißender jungen Pflänzchen, besonders im Winter, und durch daSAbschälen der Rinde in den Stangenorten. Die vielen schwar-zen brandigen Flecken, welche an den Stämmen der Fichtesichtlich, zeigen die Größe dieses Schadens. Die Rehe scha-den nur durch das Verbeißen und durch das Schlagen mitdem Gehörne an den jungen Pflanzen. Die Tauben undFinken sind der Saat durch das Auflesen des Saamens unddurch das Abschnippere der jungen Pflanzen, so lange sie nochdie Saamcnkapsel aufhaben, so nachteilig, daß diese in derZeit durch besondere Wächter beschützt werden müssen. DerWind, welcher die Fichte am meisten wirft, kommt aus We«strn und Nordwesten, wobei jedoch die Thalzüge von großemEinflüsse find. Aber auch Gewitterstürme sind oft sehr nach-teilig. Noch lange werden die Folgen des Gewittersturmüvom 27. Juli 1829 im clausthaler Oberforste am Bösenbergeund Wolfskopfe, und vom 16. Juli 1830 im lauterbergerOberforste am Rehberge dem Forstmanne sehenswert erschei-nen. Nach dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre sind all-jährlich 19,700 Stämme vom Winde geworfen. Doppeltnachteilig ist der Schnee; als Schneebruch, indem er alsRauhreif und Glatteis sich an die Zweige ansetzt und dieGipfel oder ganze Stämme umbricht, woran besonders dieBestände leiden, welche in einer Höhe von etwa 1800 Fußliegen; oder als Schneedruck, indem die große Masse desSchnee's, welche sich auf die Zweige aufhängt, sn gan-zen Flächen von oft mehreren llj Ruthen besonders inDickungen die Bäume niederbricht, oder ihre Zweige ab-

Das Harzgebirge. t. Thl. 10