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Eisettsteinsgang der jetzt verlassenen Grube Sarepte am un-tern Polsterberge auf eine andere Anficht führt. Auch trenntder Quarzfclsrücken des Bruchbergs unverkennbar das Gang-system von Andreasberg von dem des clausthaler Plateau'sgänzlich. Selbst darüber, daß Gänge aus eigentlicher Grau-wacke und Thonschiefer in den Grauwackensandstein fort-setzen, ist keine Thatsache zuverlässig bekannt; vielmehr ziehtsich der festenburgcr Gang im Hangenden daran durch undder hahnenkleer bleibt im Liegenden des Grauwackensandsteinsdes Bocksbergs. Es scheint sogar, als wende er sich, indemer davor tritt, gerade ins Liegende und es ist demnach nichtunwahrscheinlich, daß das Hervortreten des Grauwacken-sandsteins die Richtung der Gangzüge modificirt habe.
Aber daß Gänge im Grauwackengebirge fortsetzten, wodasselbe bereits vom ältern Flötzgebirge, vom dvlomitischenblasigen Kalksteine, überlagert wird, davon giebt der amRestberge bei Gittelde aufsetzende Gang, von dessen Verhält-niß gegen die Schwerspathkuppe schon die Rede gewesen,einen vollkommenen Beweis.
2. Daß die Ausfüllung der oberharzischen Bleigängevon verschiedener Natur wäre, je nachdem sie Grauwacken -vder Thonschieferschichten durchsetzen, davon sind bis jetzt be,stimmte Thatsachen nicht bekannt; aber so viel ist gewiß,daß insbesondere auf dem rosenhöfer Zuge wenig mächtigelettenartige milde Thonschieferschichten, die zwischen festenGesteinschichten durchsetzen, Veränderungen bei den Gängenhervorbringen. Oft setzen die Gänge mit plötzlich vermehrterMächtigkeit, wie z. B. der silbersegener Hangende oder auchder Hauptgang gegen ein solches Geschiebe heran, werdendavon unterbrochen und verlieren ihre Edelkett, die erst einigeLachter hinter dem Geschiebe wieder eintritt. Ein solchesHeranlaufcn des Ganges mit vermehrter Mächtigkeit an einGeschiebe ist unter andern sehr gut an dem dritten alterse-gener Hangenden Trume auf der rasendammer Strecke östlichvom Duerschlage zu beobachten. Anderwärts folgen in die-sem Reviere die Gangtrümer eine Strecke entlang der Rich-