Länge der Kurbel 1,27 Fuss.
Radius des Theilkreises des Getriebes, wel-ches zunächst von der Kurbel bewegt wird --- 0,26 „Halbmesser des Theilkreises des Stirnrades,welches mit der Scheibe verbunden, überwelche das Seil ohne Ende aufgehängt ist -- 1,50 „Abstand der Are der Welle von der Are desauf der Scheibe liegenden Seiles ... — 1,50 „
Die Vortheile einer solchen Einrichtung des Haspels be-stehen darin, daß sie wegen des Vorgeleges den Gebrauchdoppelter Kübel verstattet, wodurch die Zeit des Stürzensauf die Hälfte vermindert wird. Auch ist durch das Seilohne Ende die Anwendung eiserner Haspelseile bis auf grö,ßere Tiefe von 30 bis 40 Lachter vermittelt, indem die beider gewöhnlichen Haspeleinrichtung sehr ungleichen statischenLastmomente, in so weit sie von der Kettenlast abhängen,balancirt werden.
Die Scheibe, worauf das Seil ohne Ende liegt, hängtbegreiflich den langen Schachtstößcn parallel und die beidenTrümer bleiben dabei immer in gehöriger Entfernung, sodaß ein Aufsetzen der Kübel auf einander nicht zu besorgenist. Da die Seillast bei dieser Einrichtung nicht so sehr zuscheuen ist, so wird es zulässig, die Seilscheibe 10 bis 15Fuß hoch über dem Schachte auf dem Gebälke des Göpelsaufzuhängen, wodurch die Schachtöffnung von jeder Ver«sperrung frei bleibt, was für das Holzhängen und die Vor-richtung von Pumpen in vielen Fällen sehr wichtig seyn kann.
Endlich dürfen wir nicht unbemerkt lassen, daß auchbeim Haspel von der Füllung der leeren Tonne mit Wasserzweckmäßig Gebrauch gemacht wird, ähnlich wie bei demPferdegöpel. Es ist dies auf dem auguster Schachte zurBockswiese der Fall.
§. 81. Aufbereitung der oberharzischen Bleierze.
Die Erze brechen in den Gängen selten so völlig rein,daß sie ohne weitere Vorbereitung sofort der Zugutemachung