Band 
Erster Theil.
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Mähmaschinen in Verbindung; desgleichen auch die Anferti-gung geschmiedeter Kochgeschirre und das Emailliren gegosse-ner Potteriewaaren. Von diesen verschiedenen Betriebensollen im Folgenden einige nähere Notizen gegeben werden.

§. 109. Eisensteinsbergbau.

Der Eisensteinsbergban ist am Harze fast überall mit derVerwaltung der Hütten genau verbunden und deßhalb kom-men wir hier erst wieder darauf zurück. Zur Roheisen-erzeugung dürfte am Harze kein Ort günstiger seyn als dieRothehütte, mit den dazu gehörigen Wassergefällen zu Elendund Mandelholz. Das Amt Elbingerode enthält einen un-übersehbaren Schatz von Eisensteinen, welcher sich auch indie Grafschaft Wernigerode verbreitet. Es werden Eisen-steine am Büchenberge, Erefenhagensberge, auf den Hilde-bränden, am Lindenstieg und auf dem Tvnnchen gewonnen,ferner am Wormke zwischen Rothehütte und Elend; jedochsind bei weitem nicht alle vorhandenen Eisensteinslager der-malen angegriffen, aber dennoch erfolgen sehr verschiedenar-tige Eisensteine, wie sie für eine Vortheilhafte Betriebsfüh-rudg nur gewünscht werden. Ohne Zweifel ist der elbkngc,rödsche Eisensteinsbergbau der großartigste am Harze und

In Hinsicht einer angemessene» Behandlung dieses Gußstahlsist noch anzuführen, däß er 1) eine größere Hitze als der eng-lische bei der Verarbeitung verträgt, die jedoch nicht übermäßigseyn darf, daß 2 ) beim Härten dieses Stahls ein möglichstgeringer Hitzegrad angewendet werden muß, und daß 3) dasHärten, wenn es vollkommen geschehen soll, entweder in mög-lichst kaltem Brunnenwasser oder doch in schnellssießendem undhinreichend tiefem Flußwasser vorzunehmen ist.

Ueber das Anlaufenlaffen wird jeder geschickte Arbeiter sichnach seinen Zwecken selbst leicht durch einige Versuche unterrich-ten, da hierüber bei der großen Verschiedenheit der Zwecke sichnicht füglich allgemeinere Regeln geben lassen. Bestellungen er-sucht man an die Administration der Sollinger Eisenhütte beiUslar zu richten.«