Band 
Erster Theil.
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gen, daß der Stollen sehr allmählig und jetzt überall denTag nur erst 910 Lachter nnterteuft. Es sind mit demStollen auch zwei andere Gänge überfahren. Der erstere,nur einige Zolle mächtig, zeigte krystallisirten Spatheisensteinund durchsetzte den schaftrifter Gang ohne Verwerfung. Erstreicht Stunde 12 und fällt östlich. Er gewinnt wohl darumkeine Bedeutung, weil hier der Stollen noch kaum 2 bis 3Lachter Gebirge über sich hat. Ein zweiter Gang kam inzwei mehr als ein Lachter von einander entfernten Trümern,aus dem Hangenden des schaftrifter Ganges an diesen her-an, lief mit demselben 20 Lachter fort und entfernte sichhierauf wieder in der ihm eigenthümlichen Stunde 45.Hauptsächlich an diesem Puncte führte der Gang häufigKupfererze (Kupferkies mit Malachit überzogen). Ehe manan den Gang heran kam, zeigten sich die ersten Bleiglanz-spuren, und sie wiederholten sich, als dieser zweite Gangwieder absetzte.

Der Giepenbach ist nächst der Schaftrift der interes-santeste Versuch. Aan fand hier auf der Höhe des Bergeseinen bauwürdigen Spatheisensteinsgang. Aus dem darauf8'/, Lachter tief niedergebrachten Schachte durch die Tage-wasser vertrieben, wurde in dem kleinen Giepenbachsthälchenein Stollen angesetzt und dieser in der Stunde Eins gegenSüd 125 Lachter lang fortgetrieben. Der gesuchte Gang istnoch nicht überfahren, aber einige andere Gänge. Der 3tegiepenbacher Gang erregte eine besondere Aufmerksamkeit da-durch, daß man ihn über 10 Zoll mächtig mit Blende, Schwe,felkies und Bleiglanz überfuhr. Er streicht Stunde 7 undfällt fast saiger gegen Süd. Der Umstand, daß der zweitegiepenbacher Gang ohngefähr '/» Lachter von diesem drittenim Liegenden angefahren war, der zweite Gang jenem fastParallel streicht (Stunde 6), aber viel flacher gegen Südenunter 65° einschießt, gab erfreuliche Aussichten bei einem Ab-sinken, welches auch ins Werk gestellt wurde. Bei der 3tenPumpe mußte es jedoch wegen überhand nehmender Wasser«und Wcttrrbehinderung eingestellt werden, ohne daß man