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9. Januar, Mittwoch Abends 6 Uhr, zeigte sich in Zürich und Umgebungen eine meteorischeErscheinung, von der man auf den Fall eines Meteorsteines schließen möchte.
24. Januar weit verbreitetes, auch in Zürich beobachtetes, lange anhaltendes Wetter-leuchten bei -s- 6» R.
I. Februar, Freitag Morgens 35 Minuten nach 9 Uhr, verspürte man in Zürich ein Erd-beben, ähnlich, doch etwas später, wie in Genf, Locle und Bern in der Richtung von Südwestnach Nordost.
4. Februar, Abends nach 8 Uhr, dreimaliges meteorisches Leuchten.
26. März, Abends um 6 Uhr, vor Sonnenuntergang zeigten sich im Gewölle Spuren zweierNebensonnen.
12. April um 8 Uhr 15 Minuten beobachtete Professor R. Wolf in Zürich , daß der SternProcyon am innern Rande eines großen Mondhofes stand, woraus für dessen Halbmesser22° 4' folgt.
18. April, um 51/2 Uhr Abends, beobachtete Professor Nägeli in Zürich einen prachtvollen,intensiven, fast vierfachen Regenbogen; der gewöhnliche, um einen gewissen Abstand entfernte Neben-bogen hatte außer den sieden Farben noch einige überzählige farbige Ringe.
19. Mai, l l'/r Uhr Abends, beobachtete Studiosus Graberg in Zürich eine von Ost nach Westgehende prachtvolle, in weißem Silberlichte, Mars weit überstrahlende Sternschnuppe mit rothemSchweife.
22. Mai Abends heftiger Sturm auf dem Zürichsee , wobei ein Kahnsührer in der Nähe vonBendlikon verunglückte.
16. Juli. Mittwoch Abends schwoll die Sihl in Folge eines Wolkenbruchs im Kanton Schwyz so stark an, daß bei Wiedikon ein Badender von den Fluthen fortgerissen wurde und ertrank, zweiandere nur mit Noth sich retten konnten.
9. und 17. Juli. Abends 4 Uhr wurde in Zürich von der Badanstalt aus aus dem See eineLuftspiegelung beobachtet, nach welcher das Dampfschiff, das sich etwa in der Höhe von Rüschlikon befand, über das nahe liegende Land gehoben erschien. *
18. Juli. Abends 5>/j Uhr zeigte sich in Zürich nach einem heftigen Gewitter ein sehr in-tensiv gefärbter Regenbogen mit Nebenregenbogen und vierfacher Wiederholung von violettund grün.
9. August zählte man in Zürich in der Stunde 40 und am 10. noch 32 Sternschnuppen,so daß Professor R. Wolf glaubt, das Maximum des sogenannten Laurentiusstroms sei beiTage passirt.
10. Oktober, Abends 5^ Uhr zeigte sich bei Sonnenuntergang eine beträchtliche, fast 6«betragende scheinbare Hebung der ganzen von Zürich aus sichtbaren Alpenkette.
II. Oktober, Abends 9l/z Uhr leuchtkugelartige Sternschnuppe zwischen Mond und Jupiter
* Die Luftspiegelung oder Kimmung zeigt sich im Sommer bei warmem. Hellem Sonnenschein am Zürichsee besondersVormittags gegen 9 Uhr fast täglich in der Richtung von Zürich gegen Horgen und wahrscheinlich auch umgekehrt, nichtselten sogar mit Doppelbildern, gewöhnlich durch Hebung. Nach mehrjähriger Beobachtung G. E.
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