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1854.
Anfangs Heumonats konnte das neue Pfarrhaus zu Wiesendangen bezogen und im Herbst-monat dem Unternehmer abgenommen werben. Der Voranschlag war zu 19,300 Fr. angenommen;die Baukosten betrugen nur 18143 Fr. 35 Rp. — Das Pfarrhaus Fisch enthal, das schon 1851auf dem Budget erschien, wurde endlich in diesem Jahr in Angrjff genommen. Es ist an Größeund Eimheilung demjenigen zu Wiesendangcn ähnlich, aber ganz von Holz mit Schindeln beschlagenund mit Oelfarbe angestrichen. Der Bau wurde um 15200 Fr. in Akkord gegeben und bis imSpätjahr unter Dach gebracht. Der wieder Erwarten schlechte Baugrund machte eine künstliche Funda-mentirung mittelst Pfahl- und Schwellenrost nothwendig, was zirka 1000 Fr. Mehrkosten ver-ursachte. — Beträchtliche 'Reparaturen erforderte die Herstellung des durch den Schwamm zerstörtenKellergebälks im Pfarrhaus Hombrechtikon (1486 Fr. 07 Rp.); zu Maur (neue Treppen,Stubenboden, Zimmeranstrich 929 Fr. 70 Rp.), zu O (fingen die durch die Regengüsse im Herbst-monat 1852 zerstörte Gartcnhalde (516 Fr. 26 Rp.), zu Rorbas Erbauung eines neuen Wasch-hauses (2108 Fr. 80 Rp.).
1855.
Das im Jahr 1851 vom Spital in Baden übernommene Pfarrhaus in Steinmaur zeigtesich in allen Theilen so schadhaft, daß vom Regierungsrathe statt einer Reparatur ein Neubau be-schlossen wurde. Dazu wurde als Bauplatz die Pfarrwiese gewählt, und es gelang durch Abtauschmit der Zivilgcmeinde Obersteinmaur denselben so zu arrondiern, daß die ganze Anlage (Pfarrhaus,Holz- und Waschhaus mit dazwischen liegendem Hofe, anstoßendem Garten und Pflanzland in derNähe der Kirche, in jeder Beziehung zweckmäßig angeordnet und ausgeführt werden konnte. DasPfarrhaus ist aus Kalksteinen solid gemauert; die Baute wurde in Folge stattgehabter Ausschreibungvon einem Akkordanten um 19700 Fr. übernommen und soll Mitte des Jahrs vollendet sein.
- Andere Bauten von Belang kamen vor bei den Pfarrhäusern Affoltern bei Höngg (Waschhaus-Reparatur), Bachs (Malerarbeit, Brunnenleikung rc.), Bä reis weil (Ofen, Zimmer-VertäfeuingTollen zum Trocken lege»), Hausen (Hauplreparatur im Innern), Henggart (neues Kcllergebälkein Folge von Holzschwamm), Hittnau (Verputz und neue Fenster), Männedorf (durchgreifendeReparatur), Masch wanden (Zimmeranstrich, Gartenhecke rc.), Maur (neue Trcppenanlage undVeränderungen im Innern), Ricke nbach Zimmerbvden, Dacharbeiten, äußeren Verputz rc.), Vol-ketsweil (neue Stützmauer gegen die Straße).
1856.
Das baufällige Pfarrhaus Dällikon nebst Scheune bedurfte einer durchgreifenden Reparatur,die auf 5700 Fr. veranschlagt wurde, aber durch Konkurrenz auf 5300 Fr. reduzirt werden konnte.— Auf der Pfrundlokalität Fisch enthal war noch die Umgebung herzustellen und der Gartenanzulegen, wozu bedeutende Erdarbeiten und starke Stützmauern erforderlich waren, die 1544 Fr.45 Rp. kosteten. Das Pfarrhaus Küßnacht erhielt einen neuen Besenwurf, Anstrich der Fensterund Jalousien, auch mußte das Waschhaus abgetragen und an einer andern Stelle neu aufgeführtwerden (Kosten 1087 Fr.). Das Pfarrhaus Männedorf erhielt einen neuen Verputz, neue stei-nerne Fenstergewände, theilweise neue Fenster und Vorfenster rc. (Kosten 1594 Fr. 14 Rp.), im Pfarr-haus Maur verursachte die Verlegung des Studirzimmers in's Erdgeschoß und andere Verbesserungen750 Fr. Kosten. Im Pfarrhaus Niederweningen wurde zu Beseitigung der halsbrechenden
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