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eine Zeitlang dauernde Nachklang der Stiftungsfeier und das eidgenössische Sängerfest, sowie fremd-ländisches Studententhum ihre nachteiligen Wirkungen auf die ernstern Studien nicht verkennenließen, so daß der Senat sich veranlaßt fand, gegen einen Studenten Relegation zu beantragenund über zwei andere das Ovnsilmin abeunäi zu verhängen.
1859/60.
Im Lehrerpersonal fanden folgende Veränderungen Statt: Mit Ende des Sommersemestersging Herr Pros. Dr. Schlottmann nach Bonn ab und seine Stelle wurde Herrn ArchidiakonDr. Theodor Keim von Eßlingcn übertragen mit Amtsantritt auf Ostern 1860. Ebenso ging HerrPros. vr. Lebert nach Breslau und auf Ostern erhielt Herr Dr. Locher-Zwingli seine nachgesuchteEntlassung. An die Stelle des erstern wurde gewählt Herr Dr. Wilhelm Griesinger, bisher Professorin Tübingen, an die Stelle des letztem Herr vr. Theodor Billroth, bisher Privatdocent in Berlin .Die medizinische Klinik besorgte Herr Pros. vr. Locher-Balber. In der philosophischen Fa-kultät wurde der bisherige Privatdocent Herr vr. Otto Jäger zum außerordentlichen Professor fürspezielle, namentlich praktische Philosophie mit Inbegriff der Pädagogik ernannt. Mit Ende desWintersemesters erhielt Herr vr. Schmidt, ordentlicher Professor der Geschichte, die nachgesuchte Ent-lassung. Endlich erhielt Herr vr. Joh. Wislicenus aus New-Uork die Bewilligung, als Privat-docent in den Fächern der reinen und angewandten physikalischen Chemie Vorlesung zu halten.
Ueber Fleiß und Betragen wurde von der theologischen und staatswissenschaftlichenFakultät im Ganzen besondere Zufriedenheit bezeugt, weniger in den beiden andern Fakultäten,namentlich wurde über fortwährende Verminderung des Interesses für altklassische Literatur geklagt.— Betreffend das Betragen wird hervorgehoben, daß während dieses Studienjahres keinerlei Strafeoder Buße verhängt, ja nicht einmal ein Verweis ertheilt werden mußte.
Der Senat hatte in diesem Jahre Anlaß, sich an der dritten Säkularfeier der Akademie inGenf, am Dienstjubiläum des Herrn Pros. vr. G. Welcker in Bonn und an dem festlichen Tageder vor 25 Jahren gestifteten Berner Hochschule zu betheiligen.
Bezüglich auf die Frequenz der einzelnen Fakultäten und einige andere statistische Verhältnisses. die Uebersichtstabellen.
Uebersicht der Gesammtzahl der Studirenden und Auditoren an der Hochschule.
8. — Sornmerseinestcr.
VV. --- Wintersemester.
20
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5.
VV.
Anzahl neuer Jmmatriculationen
31
53
28
so
17
19
13
18
29
33
31
36
27
41
26
42
31
36
25
Jmmatriculirte Zuhörer
178
157
131
183
201
>89
200
191
166
128
118 128
138
126
130 131
122
128
107
Nicht immatriculirte Zuhörer
17
12
19
20
33
16
18
21
26
19
5
13
21
21
17
16
5
12
20
GeMimtzahl der Zuhörer
195
169
150
203
231
205
218
218
192
117
123 111
1S9V17
147!150
127
110
127
Kantonsbürger
81
70
65
61
58
61
59
62
57
19
11
18
19
51
55
63
57
58
58
Aus andern Kantonen
78
83
60
88
107
98
112^102
81
55
60
69
73
61
61
55
SO
52
12
Ausländer
39
36
25
31
36
30
29
30
28
21
17
11
16
14
11
16
15
18
17